Wahlergebnisse
Studierendenparlament (StuPa)Das StuPa ist dieses Jahr aufgrund der gestiegenen Studierendenzahlen um vier Sitze angewachsen. Während die bisherige linke Koalition (Jusos, GHG, BB, SRK) mit einer Verschiebung von einem Sitz von Jusos zur GHG insgesamt gleich groß geblieben ist, konnten vor allem ADF und RCDS die zusätzlichen Sitze auf sich vereinen. Bei den Piraten und dem HJI gibt es keine Veränderung. Die LHG dieses Jahr nicht mehr in das StuPa eingezogen. Auch die Linke.SDS wird wieder nicht ins Parlament einziehen.
Mit dieser neuen Sitzverteilung herrscht zwischen bisheriger linker Koalition und der früheren Koalition aus ADF und RCDS eine Patt-Situation - keines der beiden Lagar kommt mit seinen jeweils 24 Sitzen auf eine absolute Mehrheit. Daher werden die Stimmen der beiden Sitze der Piraten vermutlich über die Zusammensetzung des nächsten AStA entscheiden. Der Sitz des HJI kann keinem der beiden Lager zu einer Mehrheit verhelfen.
Den rechnerisch ebenfalls möglichen Koalitionen aus ADF und Jusos bzw. ADF und GHG können mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden: Sowohl Jusos als auch die GHG streben eine Weiterführung der linken Koalition an. Dies scheint inzwischen auch sehr wahrscheinlich: Die Piraten signalisierten bereits ihre Unterstützung bei der Bildung bzw. Fortführung eines von den linken Gruppen getragenen AStAs.
Die Koalitionsverhandlungen der Fraktionen werden nun in den nächsten Wochen Näheres zeigen. In der Regel wird der neue AStA gegen Ende Februar / Anfang März gewählt. Die konstituierende Sitzung des Parlaments muss spätestens vier Wochen nach amtlicher Bekanntgabe der Wahlergebnisse tagen.
Die genauen Zahlen zum StuPa sowie eine detailliertere Auswertung des Ergebnisses findet ihr unter:
http://www.asta.uni-goettingen.de/928Die Ergebnisse zum Ausländischen Studierendenparlament (ASP) findet ihr unter:
http://www.asta.uni-goettingen.de/925Die Ergebnisse der Wahlen zu den Fachschaftsparlamenten findet ihr unter:
http://www.asta.uni-goettingen.de/924Die offizielle Bekanntgabe der Ergebnisse durch die Wahlleitung findet ihr hier:
http://www.uni-goettingen.de/de/265828.htmlUrabstimmungsergebnis: Bahn-Semesterticket
Das Bahn-Semesterticket ist wie bisher jedes Jahr mehrheitlich
angenommen worden und wird damit weiter geführt. Die Wahlbeteiligung ist leicht gestiegen - auch der Anteil der Ja-Stimmen
ist von ca. 80,4% auf ca 81,3% gestiegen. Trotz viel Verwirrung durch unterschiedliche Aussagen zum Semesterticket der
Hochschulgruppen im Wahlkampf scheint das Angebot auf eine solide Zustimmung gestoßen zu sein, die gegenüber dem
Vorjahr sogar noch zugenommen hat.
Die genauen Zahlen des Abstimmungsergebnisses findet ihr unter:
http://www.asta.uni-goettingen.de/927Urabstimmungsergebnis: Kultur-Semesterticket
Nicht ganz so eindeutig fällt das Ergebnis der Urabstimmung
zum Kulturticket aus. Mit einer sehr knappen Mehrheit wurde das Kulturticket, das dieses Jahr das erste mal zur Abstimmung
stand, jedoch angenommen. Das kommende Jahr kann demnach als Bewährungsprobe für eine längerfristige
Weiterführung angesehen werden.
Die genauen Zahlen des Abstimmungsergebnisses findet ihr unter:
http://www.asta.uni-goettingen.de/926Bus-Semesterticket: Wollt ihr? Kriegt ihr!
Ergebnisse der Online-UmfrageImmer mal wieder war es in den letzten Jahren im Gespräch, das Semesterticket um ein Bus-Semesterticket für den öffentlichen Verkehr in Göttingen zu erweitern. Zuletzt war 2004 über ein Bussemesterticket in einer Urabstimmung abgestimmt worden. Damals lehnten rund 80% der Studierenden das Angebot der GöVB in Höhe von knapp 20 € ab.
In den vergangenen Jahren wurde jedoch gerade der Busverkehr in Göttingen weiter ausgebaut. Die Studierendenschaft ist inzwischen nicht mehr die gleiche und aufgrund der Wohnungsnot haben sich einige auch etwas weiter weg von Innenstadt und Campus eingerichtet. Es ergibt also durchaus Sinn, einen erneuten Anlauf zu versuchen. Im Dezember startete der AStA deshalb eine Umfrage im stud.IP zur Akzeptanz eines solchen Tickets. Insgesamt 3.018 Studierende beteiligten sich.
Grundsätzlich ist dabei eine hohe Zustimmung zu dem Ticket zu verzeichnen: Insgesamt 2.175 der Teilnehmer*innen hielten ein solches Ticket für sinnvoll, lediglich 615 lehnten es ab.
Gefragt war auch, in welchem finanziellen Rahmen sich das Ticket bewegen soll. So wären 1.534 Studierende auch bereit, über 20 € für ein Bussemesterticket auszugeben. 2.347 würden bis zu 20 € mitgehen.
Das Ergebnis der zunächst unverbindlichen Umfrage kann nun als Auftrag an den AStA für das kommende Jahr betrachtet werden, Verhandlungen mit den Bus-Unternehmen aufzunehmen und ein Angebot zu erarbeiten, das wie das Bahn-Semesterticket dann zur Urabstimmung gestellt werden kann.
Die genauen Ergebnisse findet ihr auf der AStA-Homepage unter:
<http://www.asta.uni-goettingen.de/898>Film: »Zwischenräume«
Jetzt onlineWas bedeuten 1.000 Erstsemester mehr? Wie ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Göttingen wirklich?
Der Film "Zwischenräume" von Tina Krüger und Irina Arnold geht diesen Fragen nach und gibt direkte Einblicke in die Situation vor Ort. Die beiden Studentinnen haben sich mit Unterstützung vom AStA seit Oktober mit der Situation wohnungssuchender Erstemesterinnen und Erstsemester beschäftigt, sie begleitet und viele Interviews mit Betroffenen und zuständigen Institutionen wie AStA und Studentenwerk geführt. Unkommentiert zeigen sie so auf 36 Minuten Länge, was es bedeutet, als ErstsemesterIn des doppelten Abiturjahrgangs in Göttingen ein Studium zu beginnen und zu versuchen, eine Wohnung zu finden.
Den Film könnt ihr euch in voller Länge auf der AStA-Homepage anschauen unter:
http://www.asta.uni-goetingen.de/zwischenraeumeSemesterticketrückerstattung für das WS 2011/12
100 Anträge bewilligtAm 26. Januar tagte die sog. "Kommission für Leistungen zur Milderung durch das Semesterticket verursachter finanzieller Härten" – kurz LeMSHO-Kommission. Ihre Aufgabe ist die Entscheidung über die Anträge zur Rückerstattung des Semesterticketbeitrags für Studierende in finanziell schwierigen Situationen. Für dieses Semester konnte die Kommission 100 Studierenden die Rückerstattung des Beitrags bewilligen. 114 Anträge wurden insgesamt gestellt.
Rückerstattung in Zukunft auch für das Kulturticket möglich
In den beiden Urabstimmungen zum Bahn- und Kultursemesterticket hat sich die Studierendenschaft für beide Tickets entschieden. Im Wintersemester 2012/13 werden daher die Studierenden auch für das Kultursemesterticket erstmals einen Beitrag entrichten. Hierfür wird in Zukunft ebenfalls eine Rückerstattung möglich sein. Die Ordnung zur Semesterticketrückerstattung wurde zu diesem Zweck in der Sitzung des Studierendenparlaments am 31. Januar auf Antrag des AStA erweitert.
Genauere Infos zum Rückerstattungsverfahren für beide Beiträge wird der AStA zum kommenden Semester auf der AStA-Homepage unter http://www.asta.uni-goettingen.de/semesterticket zur Verfügung stellen.
Neuer Beihilfefonds
Finanzielle Unterstützung für behinderte bzw. chronisch kranke StudierendeDie Finanzierung des Studiums stellt für viele Studierende eine Schwierigkeit dar. Besonders verschärft wird dieses Problem für Studierende mit Berhinderung bzw. chronisch kranke Studierende, da es häufig finanzielle Belastungen oder Bedarfe gibt, die nicht durch die Krankenkasse oder andere Einrichtungen übernommen werden. Hierfür gibt es einen neuen Beihilfefonds, mit dessen Mitteln im Dezember 2011 zum ersten Mal Studierende gefördert werden konnten.
Mietzuschüsse, Verpflegungszuschüsse, finanzielle Hilfen zum Erwerb von notwendigem technischem Gerät und apparativer Ausstattung oder ähnlichem können aus Geldern des Universitätsbunds e.V. beantragt werden. Eine vorige Beratung über die Antragsstellung wird vorausgesetzt, um zu klären, ob die Bedingungen erfüllt werden und um mögliche zusätzliche Optionen aufzuzeigen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Studierende der Universität Göttingen.
Eine Beratung kann bei der Zentralen Studienberatung der Uni, beim Sozialdienst des Studentenwerks oder beim Sozialreferat des AStA erfolgen. Dort könnt ihr auch Antragsformulare erhalten und die Anträge einreichen. Außerdem steht das Antragsformular auf unterer Homepage unter http://www.asta.uni-goettingen.de/893 zum Download bereit.
Neue Öffnungsoption der SUB
Seit Anfang Dezember kann der sog. Behinderteneingang der SUB mit dem Studierendenausweis geöffnet werden. Studierende, die die Drehtüren der SUB nicht verwenden können, können sich an die Kartenstelle der Uni wenden, um diese neue Funktion freischalten zu lassen. Dies geht auch per E-Mail an
. Warum diese Option erst freigeschaltet werden muss und nicht generell funktioniert, das weiß allerdings nur die SUB.
Die Option, sich die Tür per Klingel von der Eingangstheke öffnen zu lassen, besteht weiterhin.
Bafög Update
Am 18. Januar hat die Bundesregierung den 19. BAföG-Bericht über den Zeitraum von 2008 bis 2010 vorgelegt. Die Zahlen, die darin präsentiert werden, klingen auf den ersten Blick ganz nett: Die durchschnittlichen Förderbeträge der Studierenden seien um fast 10 % gestiegen, rund 16 % mehr Studierende werden gefördert. Fast 0,6 Milliarden Euro mehr wurden ausgegeben. Ob eine Erhöhung der Förderbeträge und Freibetragsgrenzen empfohlen wird, geht aus dem BAföG-Bericht allerdings nicht eindeutig hervor. Es ist sehr zu befürchten, dass dies darauf hindeutet, dass keine Erhöhung vorgesehen ist.
436€ erhalten Studierende durchschnittlich pro Monat, für die Miete sind davon 224€ vorgesehen. In der Realität bleibt vielen Studierende bei den aktuell sehr hohen Mieten und ständig steigenden Nebenkosten kaum etwas von ihrer Förderung für den restlichen Bedarf übrig. Viele Eltern können ihre Kinder nicht finanziell unterstützen, um den weiteren Bedarf zu decken. Rechtlich könnten sie zwar dazu gezwungen werden, aber angesichts der Auswirkungen auf das Verhältnis zu den Eltern ist dies für die wenigsten Studierenden eine Option. Neue Anpassungen sind somit dringend erforderlich.
Diese fordern auch der DGB und das Deutschen Studentenwerk (DSW). In einem 10-Punkte-Papier plädieren sie für eine regelmäßige Anpassung an die Preis- und Einkommensentwicklung und für eine Erhöhung der Förderbeträge um mindestens 5% im Jahr. Mit weiteren 9 Punkten fordern sie, das BAföG „als leistungsfähige, soziale, transparente und verlässliche staatliche Studienfinanzierung“ auszubauen und damit die soziale Öffnung der Hochschulen zu fördern. Elternunabhängigkeit, die Abschaffung der Altersgrenzen und eine Reduzierung des Darlehensanteils bis hin zu einem Vollzuschuss bringen sie dabei als Vorschläge in die Diskussion ein.
Eine grundsätzliche Reform des BAföG scheint momentan jedoch nicht auf der Agenda der Bundesregierung zu stehen. Stattdessen wird mit dem Deutschlandstipendium ein kostenintensives Stipendienprogramm aufgebaut, dass nur wenigen Studierenden zugutekommen wird.
07.02: Spieleabend am Nordcampus
Das Sozialreferat veranstaltet regelmäßig dienstags ab 20 Uhr in der CaPhy am Nordcampus Spieleabende. Studierende aller Fachrichtungen können hier die Gelegenheit nutzen, bekannte Klassiker zu spielen, neue Gesellschaftsspiele auszuprobieren und dabei neue Leute kennenzulernen oder mit Freunden einen schönen Abend zu verleben. Der AStA stellt eine Reihe von Spielen zur Verfügung, es können aber auch gern eigene Spiele mitgebracht werden.
24.02: DAS RAINALDGREBEKONZERT
Am Freitag den 24.02. wird ab 19.30 Uhr im ZHG Rainald Grebe sein Soloprogramm zum Besten geben. „DAS RAINALDGREBEKONZERT“ ist sein viertes Soloprogramm, das am 9. Januar in Berlin Premiere feierte.
Die Karte kostet im Vorverkauf 10€ - an der Abendkasse werden weitere für 12€ erhältlich sein.
Weitere Infos zur Veranstaltung:
http://www.asta.uni-goettingen.de/903