Alerta alerta accademici!

Warum Antifaschismus an Hochschulen mindestens genauso relevant ist, wie in allen anderen Bereichen der Gesellschaft und was der AStA damit zu tun hat.


Zum Hintergrund

Ende Januar haben wir als AStA einen Post mit dem Titel: “Wir sind alle Antifa” erstellt, in dem wir unsere Unterstützung für eine gemeinsame Erklärung “Antifaschismus lässt sich nicht verbieten” mitgeteilt haben, die zusammen mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Niedersachsen erarbeitet wurde.

Das Ganze ist als Reaktion auf eine Ankündigung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD) entstanden, ein Verbot antifaschistischer Gruppen prüfen zu wollen, nachdem mit bis dato unbekanntem Hintergrund einige Fahrzeuge an der Landesaufnahmebehörde in Brauschweig in Brand gesteckt wurden.
Es war ein anonymes aber vermeintlich “linksextremistisches” Bekenner*innenschreiben auf der Plattform Indymedia veröffentlicht worden, auf der jede*r Beiträge online stellen kann. Daraufhin forderte der Bund deutscher Kriminalbeamter in stumpfer Weise ein Verbot “der Antifa” und der Minister sprang schnell auf den Wagen auf.

Mittlerweile ist Pistorius zwar zurückgerudert und behauptet, es gehe ihm nicht um eine Kriminalisierung des Antifaschismus, seine Reaktion und die folgende Diskussion in den Medien oder der aktuellen Stunde im niedersächsischen Landtag sprechen jedoch Bände über ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem:
Der Delegitimierung Antifaschistischen Engagements.

Wer “Antifaschismus” hört, denkt oftmals im Besten Fall an Gegenproteste bei Naziaufmärschen oder Parteitagen der rechtsextremen AfD, in vielen Fällen aber auch noch an politische Gewalt und die Gleichsetzung mit einem Phänomen, welches Verfassungsschutz und das bürgerliche Milieu vereinfachend als “Linksextremismus” bezeichnen.

Wie verzerrt und undifferenziert diese Eindrücke und die auf ihnen fußende Debatte sind, wie schlecht repräsentiert eine fundierte wissenschaftliche Betrachtungsweise auf das Phänomen “Antifa” und wie vielfältig und wichtig die Tätigkeitsbereiche des Antifaschismus, darin gibt dieser Beitrag im Deutschlandfunk einen Einblick. Das soll nämlich auch nicht Thema dieses Texts sein, sondern warum es wichtig ist, dass es antifaschistisches Engagement auch an Hochschulen gibt, wie wir als AStA zu dem Thema arbeiten und warum wir uns deshalb von Versuchen des Verbots oder der Delegitimierung persönlich betroffen fühlen.

Der Elfenbeinturm schützt nicht vor Faschismus

Faschismus als Ideologie der militanten Unterdrückung und Ausgrenzung strebt auf jede erdenkliche Weise nach Macht und sucht sich seine Feinde und Verbündeten in allen Bereichen der Gesellschaft. Für all das bildet eine Universität keine Ausnahme. Der Zugang zu Wissen als mächtigem Werkzeug und die Möglichkeit, eine Gruppe mit Gleichgesinnten zu gründen, zu erhalten und Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu nutzen, machen Universitäten zu einem attraktiven Nährboden für Rechtsextreme. Das ist z.B. bei dem in Göttingen bekannten Nazi und Studenten Lars Steinke, der selbst der Jungen Alternativen zu rechts war, der Fall.

Zudem zeigt auch die Forschung zu Verbindungen und Burschenschaften immer wieder, wie verbreitet völkisches Gedankengut dort ist und auf welch perfide Weise neue Mitglieder rekrutiert und indoktriniert werden. Nur einem starken antifaschistischen Engagement ist es in Göttingen zu verdanken, dass Qualität und Quantität rechter Strukturen nicht ähnliche Maße annehmen, wie im ländlichen Raum von Südniedersachsen, der immer wieder in den Schlagzeilen ist, oder an anderen Hochschulen, an denen selbst die Gremienarbeit nicht frei von rechtsextremen Einflüssen blieb.

Trotzdem gibt es auch in Göttingen in und um den Campus immer wieder rechte Umtriebe, die auch Studierende betreffen.
So waren auch angehörige der jüdischen Hochschulgruppe VJSNord während einem Angriff auf die Göttinger Synagoge letztes Jahr zugegen, weil sie eigentlich anlässlich des Mitzvah Day für einen guten Zweck backen wollten.
Außerdem kommt es immer wieder zu antisemitischen Schmierereien auf dem Campus, die zwar schnell überdeckt wurden, aber ein beschämender Anblick für eine Universität in einer Stadt sind, die selbst in den dreißiger Jahren NSDAP Hochburg war und noch immer dabei ist, ihre Rolle aufzuarbeiten.

Neben diesen konkreten Vorkommnissen geht von rechtsextremen Aktivitäten aber vor allem auch eine latente Gefahr aus. Internationale Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund fühlen sich als Feindbilder der Rechten eingeschüchtert. Personen, die sich in Bereichen engagieren oder dazu forschen und lehren, die Faschisten nicht gefallen, sehen sich Drohungen ausgesetzt und können sich nie ganz sicher sein, nicht Opfer einer Attacke zu werden.

Faschismus kennzeichnet sich nämlich auch durch eine radikale Wissenschaftsfeindlichkeit, bei der Erkenntnisse unterdrückt werden sollen, die nicht in das Weltbild der Rechten passen. Zuletzt zeigte sich dies eindrucksvoll im Schulterschluss Rechtsextremer mit anderen Gruppen in der “Querdenker”-Bewegung. Deren Gefahr gipfelte nicht nur im Versuch das Reichstagsgebäude zu stürmen, sondern auch in einem Brandanschlag auf das Robert-Koch Institut im Oktober letzten Jahres.

Ein solches Klima der Angst an einer Universität zu verhindern, die ein Ort des freien Wissensaustausches und ein sicherer Hafen sein soll, und dabei die Wissenschaftsfreiheit zu verteidigen, ist Verantwortung aller Akteur*innen, seien es die Landesregierung, das Universitätspräsidium oder die Studierendenschaft und ihre Organe.
Antifaschismus muss Ziel und Grundsatz jeder Universität sein und ist ein zutiefst hochschulpolitisches Thema.

Die Göttinger Hochschulpolitik ist antifaschistisch

Auch innerhalb der Studierendenschaft gibt es zahlreiche antifaschistisch arbeitende Gruppen und Initiativen. Bei vielen von ihnen ist dieses Ziel tief verwurzelt und geht bis an ihre Anfangszeit zurück. So mobilisieren sie schon seit Jahrzehnten gemeinsam für Demonstrationen und veröffentlichen Recherchen in ihren Publikationen. Daneben wird das Thema – egal ob gerade auch welche von ihnen den AStA stellen – in die universitären Gremien getragen, wann immer diese dafür die Gelegenheit bieten. So zuletzt mit einer Resolution (nur aus dem Uninetz abrufbar) in der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments vor fast einem Jahr, in der dieses den rechten Terror von Hanau verurteilte und den AStA um Bearbeitung der Problematik bat.

Die Verbotsdiskussion trifft somit auch die Hochschulgruppen und den AStA, welcher generell die Aufgabe hat, ihr Engagement zu fördern oder sogar von ihnen mit gebildet wird. Er ist zwar mehr, als die Summe seiner Teile, aber eben auch das: eine Institution, deren Verbot zwar fernliegt (oder auch nicht, wenn man sich Hochschulgesetze in anderen Bundesländern anschaut), die aber von antifaschistischen Gruppen mit Leben gefüllt wird und einen dementsprechenden Schwerpunkt gesetzt hat.

“Wir bekennen uns zum Antifaschismus als unantastbarem Leitprinzip aller Demokrat*innen […]”

Mit diesem Satz kennzeichnet der aktuelle AStA seine Arbeit in der im September letzten Jahres erschienen Halbzeitbilanz, die einen Ersatz für den aufgrund der Corona-Pandemie obsoleten “Fahrplan” sein sollte, welcher für den Beginn der Legislatur geplant war.

Praktisch haben wir uns vor allem sehr im Bereich der politischen Bildung engagiert. So wurde vom gleichnamigen Referat eine ganze Veranstaltungsreihe zu rechten Verschwörungsmythen durchgeführt mit Vorträgen von Professor Samuel Salzborn zum Thema “Antisemitismus – Ursprung und wiederkehrende Strukturen in Verschwörungsmythen”, zu “Corona und die extreme Rechte” mit Natascha Strobl und Anna Rosga referierte über die “Anastasia-Bewegung: Rechts-esoterische Siedler_Innen im ländlichen Raum.”
Außerdem organisierte man einen Live Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau, denn auch der Erhalt der Erinnerungskultur stellt für uns ein Mittel gegen das Wiederaufkeimen des Faschismus dar.
Wir haben uns mit anderen Akteur*innen wie der DGB Jugend Braunschweig im Rahmen der Jugendprojektwoche für eine solidarische Gesellschaft vernetzt, die einen Beitrag mit dem Titel “Wir sind alle Antifa – Antifaschistische Wurzeln der Gewerkschaften” lieferte.
Schließlich tragen wir gerade auch Rückmeldungen aus der Universität für eine Anfrage des “Störungsmelders” der ZEIT zusammen und hoffen, hiermit etwas zu dessen wichtiger Recherchearbeit beitragen zu können.

Dies sind nur einige der Beispiele für antifaschistische Arbeit eures AStAs. Neben der Bildungsarbeit, Förderung des kritischen Nachfragens und dem Bereitstellen und Verteilen von Information zu rechten Umtrieben an und um die Uni, hätten wir uns auch gerne mehr aktionistisch engagiert, was die Pandemie leider häufig erschwert hat. Sollte die aktuelle Koalition ihre Zusammenarbeit fortsetzen, wofür momentan viel spricht, ist jedoch auch hier wieder mehr Aktivität zu erwarten und ebenso soll die Arbeit im Göttinger Bündnis gegen Rechts wieder stärker zu Geltung kommen.

Gemeinsam gegen Verbote, Repression und für einen echten Diskurs!

Wir hoffen dieser Text konnte euch etwas Klarheit zu unseren Positionen bringen und was dieser Kampf mit Hochschulpolitik zu tun hat.
Wer Antifaschismus verbieten will oder ihn diskreditiert, richtet sich gegen uns und unsere Arbeit. Er richtet sich gegen unsere Partner*innen in Gruppen auf und um dem Campus und die Opfer des Rechtsextremismus, zu denen im speziellen und allgemeinen natürlich auch Studierende, Professor*innen und Mitarbeitende an unserer Universität gehören.
Wer eigentlich die Aufgabe hat, antifaschistische Arbeit zu unterstützen, tut das Gegenteil, wenn er entsprechende Positionierungen unterdrückt. In einem solchen Fall darf man von uns kein Zurückweichen erwarten, sondern muss damit rechnen, dass wir uns öffentlich wehren. Das ist Aufgabe des AStA und wir schulden es allen Opfern des Faschismus, vergangenen und zukünftigen.

Für eine antifaschistische Studierendenvertretung! Alerta!

Urabstimmungen 2021

Nachfolgend finden sich die Abstimmungsergebnisse zu den Urabstimmungen der Studierendenschaft im Wintersemester 2020/21.


 

Bahnsemesterticket

Abgegebene Stimmen: 9293 (davon 372 ungültig)
Das erforderliche Quorum wurde erreicht.

Kultursemesterticket

Abgegebene Stimmen: 9293 (davon 243 ungültig)
Das erforderliche Quorum wurde erreicht.

Bussemesterticket

Abgegebene Stimmen: 9293 (davon 357 ungültig)
Das erforderliche Quorum wurde erreicht.

Zu den Wahlergebnissen der akademischen und studentischen Selbstverwaltung geht es hier

Gepostet von / February 9, 2021 / Gepostet in News

Informationen zu den Uniwahlen vom 18.01.21- 25.01.21

Im Januar finden von Montag, den 18.01.2021, 10:00 Uhr, bis einschließlich Montag, den 25.01.2021, 15:00 Uhr, die alljährlichen Uniwahlen statt! Die Wahlen werden erstmalig in Form einer Onlinewahl stattfinden.

Wählen könnt ihr die Gremien der studentischen und akademischen Selbstverwaltung und die Semestertickets, also das Kultur-, Bus- und Bahnticket. Über diese Tickets muss jedes Jahr neu abgestimmt werden und sie müssen mit einer Mindestanzahl an Stimmen bestätigt werden. Auch deswegen ist wichtig, dass viele Studis von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Mehr Informationen zu den Tickets findet ihr hier.

Bei der Wahl können alle Studierenden bis zu sechs verschiedene Gremien auf uniweiter Ebene, auf Fakultätsebene und auf Fächerebene wählen: Den Senat, den Fakultätsrat, das Studierendenparlament, das Fachschaftsparlament, das Auslandsstudierendenparlament und eine*n Fachgruppensprecher*in. Im Studierendenparlament wird unter anderem der AStA gewählt – die Zusammensetzung des Studierendenparlaments gibt also maßgeblich Ausschlag darüber, wie sich der AStA zusammensetzt.
Falls ihr mehr erfahren wollt, findet ihr auf unserer Website in dieser PDF und hier Infos darüber, welche Gruppen zur Wahl stehen und was es mit den Gremien auf sich hat. Dort findet ihr auch ein Organigram für die Organisierung der Gremien. Eine Auflistung aller Kandidierenden findet ihr zudem auf der Website der Uni .

Für die digitale Wahl wird die Wahlcomputersoftware der Firma POLYAS genutzt, die ihr online über das Wahlportal erreicht. Dazu könnt ihr einen Computer oder Tablet mit Internetzugang benutzen. Falls ihr nicht über ein eigenes Gerät wählen wollt oder könnt, steht prinzipiell für alle Wahlberechtigten ein amtlicher Wahlcomputer unter Wahllokalbedingungen bereit (wann und wo findet ihr ebnfalls auf der Uniwebsite).

Über das Wahlportal könnt ihr im gesamten Wahlzeitraum online abstimmen. Dazu meldet ihr euch mit eurer Matrikelnummer und dem Passwort an, das ihr auch für den eCampus verwendet und gebt dann eure Stimme(n) ab.

Mehr Infos dazu findet ihr zum Beispiel in der an eure studentische Emailadresse versendeten Wahlbenachrichtigung oder im ebenfalls dort zu findenden „Newsticker Studium“ vom 16.11.2020.

Gepostet von / January 15, 2021 / Gepostet in News

FAQ zum Studium Oecologicum

Nach unserem Dezember-Newsletter erreichten uns viele Fragen rund ums Studium Oecologicum. Wir haben das Wichtigste hier für euch zusammengestellt:

Worum geht’s?
Die Uni beendet das Zertifikatsprogramm Studium Oecologicum aus finanziellen Gründen. Damit zeigt sie erneut, wie wenig Interesse an einer kritischen Bildung der Studierenden und vor allem an dem Thema Nachhaltigkeit besteht.
Wir fordern, dass das Programm in ähnlicher Form wieder eingeführt wird. Dabei möchten wir eure Ideen und Meinungen einbeziehen. Wenn ihr Anliegen, Fragen oder Wünsche bezüglich der Ausgestaltung des neuen Programms habt, könnt ihr euch beim Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit unter oekologie@asta.uni-goettingen.de melden.

Was genau ist das Studium Oecologicum und warum ist es so wichtig?
Es handelt sich hierbei um ein Zertifikatsprogramm. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, durch die Wahl von bestimmten Schlüsselkompetenzmodulen und einer abschließende Prüfungsleistung ein Zertifikat für besondere Kenntnisse im Bereich Ökologie ausgestellt zu bekommen. Diese Bescheinigung wird nun nicht mehr ausgestellt und ob die Module trotzdem weiterhin fachfremd belegbar sind, ist noch nicht geklärt.
Dieses Zertifikatsprogramm bot Studierenden eine Möglichkeit, ihr Studienprofil zu schärfen und sich auf ganzheitlicher Ebene wissenschaftlich mit Ökologie und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Es erfreute sich unter den Studierenden besonders großer Beliebtheit, was auch durch die Brisanz der Klimakrise zu begründen ist. Viele weitere Hochschulen nahmen sich daher das Studium Oecologicum zum Vorbild. Doch die Universität entzieht sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, durch die Ausbildung ihrer Studierenden dafür Sorge zu tragen, dass die Gesellschaft die so dringend benötigte Transformation gemeinsam bewältigen kann. Damit stellt sich die Universität, die sich selbst „dem Wohle Aller“ verpflichtet sieht, ein Armutszeugnis aus.

Warum wird das Studienprogramm beendet?
Das Problem ist wie so oft die Finanzierung. Die Kürzungswelle traf nach ZESS und LSG nun diesen Bereich der Lehre. Kürzungen, die die Studierenden in dieser Stärke treffen, sind nicht akzeptabel und erfordern ein Eingreifen der Studierendenschaft.
Die Verantwortung für die Finanzierungen der Hochschulen liegt bei den Ländern. Die Universität muss mit den geringen Mitteln haushalten, setzt dabei aber selbstbestimmt Prioritäten.

Ich habe das Zertifikatsprogramm schon begonnen, kann ich es noch abschließen?
Ja! Allerdings werden nur noch im Sommersemester 2021 die uniweiten Module dafür angeboten. Anschließend hast du noch ein Jahr Zeit, um deine Zertifikatsprüfung abzulegen.

Kann mit einer Wiedereinführung gerechnet werden?
Das Studium Oecologicum wird nicht in der gleichen Form erneut eingerichtet.
Unter Federführung der studentischen Senatorin Alexandra Werner von der Grünen Hochschulgruppe machen wir uns derzeit listenübergreifend mit den studentischen Gremienvertreter*innen dafür stark, ein thematisch ähnliches fakultätsübergreifendes Zertifikatsprogramm aufzubauen. Wenn ihr Wünsche bezüglich der Ausgestaltung des Programms habt, meldet euch bei uns. Gemeinsam werden wir versuchen die Anliegen aller Studierenden einzubeziehen.

Gepostet von / January 11, 2021 / Gepostet in News

Fahrradwerkstatt schließt bis zum 10. Januar

Liebe Fahrradbesitzer*innen,
die Fahrradwerkstatt geht vorerst in Winterpause. Wir freuen uns aber, euch ab dem 10. Januar wieder begrüßen zu dürfen. Bis dahin bleibt gesund, habt ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Liebe Grüße
Euer AStA

Gepostet von / December 21, 2020 / Gepostet in News

Studentische Revisor*innen gesucht

Der AStA der Georg-August-Universität Göttingen schreibt zum 01.04.2021 die Stellen für zwei studentische Revisorinnen/Revisoren aus.

Der Tätigkeitsbereich liegt im Überprüfen des Abschlusses des Haushaltsjahres 2020/21 gemeinsam mit dem/der Finanzreferent/in und der AStA-Geschäftsstelle sowie der Berichterstattung an den Haushaltsausschuss und das Studierendenparlament. Die Tätigkeit wird mit einer Aufwandsentschädigung von 250,00 EUR pro Person vergütet.

Bewerbungsfrist ist der 31.01.2021.

Die Ausschreibung findet ihr hier.

Gepostet von / December 15, 2020 / Gepostet in News

Trans* Peer to Peer Beratung ab dem 1. Dezember

Da das Projekt zur Unterstützung von Trans* Personen an der Uni nicht mehr verlängert wurde, möchte das Gender und Diversity Referat versuchen, die große Nachfrage nach einer TransBeratung aufzufangen.

Seit dem 1. Dezember bietet das Referat deshalb eine peer-to-peer Transberatung an. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns allerdings dafür entschieden, die Beratung online zu ermöglichen.

Termine können per Mail unter gender@asta.uni-goettingen.de vereinbart werden.

Gepostet von / December 13, 2020 / Gepostet in News

Nutzung von AStA Garten und Seminarräumen

Liebe Studierende,

die Nutzung des AStA Gartens und auch der Seminarräume ist leider weiterhin nicht möglich. Wir geben uns große Mühe die Lage ständig zu prüfen und befinden uns auch momentan im Austausch mit dem Gebäudemanagement der Universität. Sollte sich etwas ändern, erfahrt ihr es natürlich schnellstmöglich. Ausnahmen wurden höchstens für das Verteilen von Zeitschriften und ähnliche Kleinigkeiten genehmigt. Die Beschränkung gilt für Fachschaften, Fachgruppen und andere Gremien genauso wie für Hochschulgruppen. Wir sehen uns zur Zeit nicht in der Lage eine ordnungsgemäße Nutzung durch Dritte sicherzustellen.
Wir bitten um euer Verständnis.

Euer AStA

Offener Brief zum Kann-Semester

Für viele Studierende, Lehrende und Angestellte von Universitäten bundesweit stellt das aktuelle Semester eine schwierige Lage dar. Deshalb ist unter verschiedenen Begriffen bereits über die Sonderstellung des Semesters gesprochen worden: So war sowohl die Rede vom Nicht-Semester, vom Solidar-Semester, als auch vom Kann-Semester.

Mit der Forderung eines Kann-Semesters hat sich an der Uni Göttingen ein breites Bündnis aus Hochschulgruppen, Fach- und Basisgruppen, Parteijugenden, Gewerkschaften, der Initiative ‚Uni Göttingen unbefristet’ und dem AStA zusammengefunden. Dieses Bündnis hat am 20.06.20 mit einem offenen Brief an das Präsidium der Universität gefordert, dass dieses sich solidarisch hinter die Forderungen stellt und sich für Studierende und Mitarbeiter*innen einsetzt. Es folgten eine Schilder-Aktion vor dem Präsidium und eine Kundgebung am 27.06.20. Weitere Aktionen werden folgen und wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Sommersemester 2020 ein Kann-Semester wird.

Habt ihr auch Interesse daran, weitere Vorgehen mitzugestalten? Wendet euch dafür jederzeit per Mail an das Hochschulreferat, ihr seid herzlich Willkommen.
Ihr findet hier den Offenen Brief mit der Liste der unterzeichnenden Gruppen.