Digitales Elterncafé

Am 08.05 veranstaltet das Sozialreferat um 14 Uhr gemeinsam mit dem FamilienService der Universität ein digitales Elterncafé. Dort werden nicht nur eure Fragen zur aktuellen Situation beantwortet, sondern ihr bekommt auch die nötige Unterstützung für Probleme jeglicher Art.

Interessiert? Anmelden könnt ihr euch per Mail: familienservice@zvw.uni-goettingen.de, den Zugangslink zur Videokonferenz bekommt ihr dann rechtzeitig ebenso per Mail.

Weitere Infos bekommt ihr auf Facebook.

Wir freuen uns auf euch!


Studium mit Kind in Zeiten von Corona

Die KiTas und Schulen haben zu, aber das digitale Semester ist in vollem Gange. Wie soll man nun Kind und Studium im Home- Office unter einen Hut bringen? Wir möchten euch in dieser Situation so gut wir können unterstützen.
Wir sind in ständigem Kontakt mit der Uni und dem Familienservice und haben elternspezifische Anliegen und Probleme im Blick.

Wie kommt Ihr mit der Vereinbarung von Studium und Kind zurecht? Sind eure Kurse flexibel genug gestaltet? Wie kann man euch das Studium während Covid-19 erleichtern?
Das Sozialreferat freut sich über eure Berichte und Eindrücke.

Darüber hinaus sind unsere Tipps:

  • Macht euere Dozent*innen auf eure Situation aufmerksam und sprecht flexible Lösungen mit ihnen ab. Bei Problemen mit Anwesenheitspflichten u.ä. kommt gerne auf uns zu!
  • Sprecht uns direkt an, bei allen Anliegen die ihr habt. Scheut euch nicht uns zu den Sprechzeiten anzurufen (alle Infos dazu hier), uns E-Mails zu schreiben oder mit uns Termine über BigBlueButton zu vereinbaren.
  • Nehmt Kontakt zu anderen Studierenden mit Kind auf. Es gibt eine Stud.IP Gruppe, einen E-Mail Verteiler vom Familienservice und eine Facebook-Gruppe
  • Tipps zum Homeoffice findet ihr sowohl auf der Seite der Uni als auch hier
  • Ideen zur Beschäftigung für eure Kinder gibt es hier

Wir hoffen, ihr kommt gut durch diese Zeit und wünschen euch alles Gute!

Telefonische Sozialsprechstunde

Unser Sozialreferat bietet ab morgen eine telefonische Sozialsprechstunde an. Unter der Nummer 0551-39 34566 könnt ihr die Sprechstunde in Anspruch nehmen. Ob BAföG, Studieren mit Kind, oder studentisches Wohnen: Die Sprechstunde bietet eine niedrigschwellige, kostenlose und vertrauensvolle Anlaufstelle für diverse Angelegenheiten im Studium!

Die Sprechzeiten sind:

Montag 12-14 Uhr
Mittwoch 10-12 Uhr
Donnerstag 14-16 Uhr

(Für das Telefonat können Kosten für den Festnetzanruf beim Netzbetreiber anfallen)

PRESSEMITTEILUNG: Das Sommersemester muss ein Solidarsemester werden!

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Göttingen gibt folgendes bekannt:

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Göttingen hat sich am Dienstag, den 07. April der Forderung nach einem Solidarsemester angeschlossen. Ein bundesweites Bündnis vieler großer Studierendenorganisationen hatte sich im Zuge der anhaltenden Covid-19-Pandemie gebildet, um gemeinsam Forderungen für eine gerechte Gestaltung des Sommersemesters an den deutschen Hochschulen zu erarbeiten. Gemeinsam rufen wir zu einem Sommer der Solidarität an den Hochschulen auf, in welchem Lehrende und Studierende gemeinsam die Herausforderungen der Krise angehen, strukturelle Entlastung gewährt und der Leistungsdruck ausgesetzt wird – von allen Seiten.

Sozialreferent Hauke Bruns erklärt hierzu: „Durch die aktuelle Krisensituation wird nochmals deutlich, in welch prekärer Lage sich viele Studierende befinden. Zwei Drittel aller Studierenden gehen einem Nebenjob nach, vielen von ihnen bricht jetzt ihre finanzielle Grundlage zusammen. Wir brauchen daher dringend einen leichteren Zugang für mehr Studierende zum BAföG. Die Förderungshöchstdauer sollte zudem um mindestens ein Semester verlängert werden. Für alle Studierenden, die nicht durch BAföG erreicht werden können, braucht es dringend einen Bund-Länder-Studierendenfond, der Soforthilfen bereitstellt.“
Finanzreferentin Pippa Schneider ergänzt: „Außer dem BAföG stehen Studierenden quasi keine Sozialleistungen zur Verfügung. Der Zugang zum ALG II sollte für die Dauer der Krise auch für Studierende geöffnet werden. Außerdem darf sich die aktuelle Situation nicht auf Krankenversicherung, Kindergeld und Waisenrenten auswirken. Die Altersgrenzen müssen hier also ebenfalls verlängert werden. Tätigkeiten im Rahmen der Pandemiebewältigung dürfen sich nicht negativ auf die Studiendauer auswirken und müssen gerecht entlohnt werden.“
Annika Hinz führt weiter aus: „Besonders für ausländische Studierende ist die Situation schwierig. Sie können häufig nicht zu ihren Familien zurückkehren und der Zugang zu BAföG und Sozialleistungen ist ihnen verwehrt. Wir fordern daher, dass ausländischen Studierenden Zugang zu BAföG erhalten und dass ihre Aufenthaltstitel unbürokratisch verlängert werden.”
Abschließend fasst Pippa Schneider zusammen: „Wir brauchen jetzt größtmögliche Flexibilität aller Akteur*innen. Studierendenwerke, Behörden, Prüfungsämter: Alle müssen daran mitwirken, dass sich die Covid-19-Pandemie nicht negativ auf die Studierenden auswirkt. In solidarischer Zusammenarbeit müssen die Studierenden bei allen Planungen der Hochschulen, der Länder und des Bundes beteiligt werden.“

AStA und studentische Senator* innen befinden sich bereits im Austausch mit wichtigen Akteur* innen der Universität um einen Teil der Forderungen in deren Semesterplanung zu integrieren. Hierzu soll demnächst weiteres kommuniziert werden.
Die Forderungen des Bündnisses im Detail: https://solidarsemester.de/
Eine digitale Pressekonferenz des Bündnisses findet statt am 09. April um 11 Uhr: https://solidarsemester.de/pressekonferenz/

PRESSEMITTEILUNG: Der AStA Göttingen fordert 3000€ Soforthilfe für Studierende von Bund und Ländern!

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Göttingen gibt folgendes bekannt:

Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke (ARGE), in der die Geschäftsführer aller niedersächsischen Studierendenwerke vertreten sind, fordert vom Land einen Nothilfefond für Studierende. Dieser Nothilfefond soll eine Soforthilfe von 385€ pro Studierenden enthalten. Der AStA begrüßt diese Forderung, setzt sich allerdings für eine deutliche Erhöhung ein, die sich an den Lebenshaltungskosten orientieren.
Am 23. März wurde ein Nachtragshaushalt von 156 Mrd.€ auf Bundesebene beschlossen, um die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen der Corona-Krise abzufangen. Die Studierenden sind in diesen Plänen jedoch nicht bedacht. 68% der Studierenden gehen neben dem Studium arbeiten. Mehr als die Hälfte von ihnen ist dabei auf diese Einnahmen zur Finanzierung des Studiums angewiesen. „Viele der Studierenden sind geringfügig beschäftigt und fallen bei einem Jobverlust infolge der Krise durch die Raster des Sozialsystems. Deshalb ist nun umso wichtiger eine finanzielle Soforthilfe für Studierende zu organisieren. Dabei sind wir auf Gelder des Bundes angewiesen“, so Hauke Bruns vom Göttinger AStA. „Wir begrüßen die Forderung der Studierendenwerke einer Soforthilfe von 385€. Allerdings reicht die Summe maximal dafür notwendige Zahlungen, wie die Miete zu bestreiten. Um langfristig existenzielle Bedrohungen konsequent abzuwenden, muss es daher Soforthilfe von 3000€ vom Bund für drei Monate, wie in der Petition gefordert, geben“ ergänzt Pippa Schneider vom AStA. Zudem dürfe es für die Zahlungen keine vorherige Bedürftigkeitsprüfung geben, denn jetzt zähle die Zeit. Schon jetzt seien die Ämter auf unabsehbare Zeit mit Anträgen beispielweise auf Kurzarbeitsgeld ausgelastet. Die geforderte bundesweite Lösung soll sich an dem in der Petition geforderten Vorschlag orientieren. „In Zeiten der Corona-Pandemie darf es nicht nur darum gehen, die Wirtschaft zu retten, sondern den Lebensunterhalt der Menschen zu gewährleisten. Wir machen uns für die Studierendenschaft, die besonders betroffen ist, stark! Unabhängig davon, muss es der Regierung darum gehen, alle Menschen zu unterstützen für die die Krise gravierende Konsequenzen hat“ schließt Paul Rouven Kiel vom AStA.

Link zur angesprochenen Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/soforthilfe-fuer-studierende-jetzt

Darlehensvergabe und COVID19

Aktuell ist eine Vergabe von Darlehen nicht möglich, auch nicht eletktronisch. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung, die allerdings auch von den Vorgaben der Universität und den gesetzlichen Bestimmungen zu COVID 19 abhängt. Bei der Sozialberatung bekommt ihr per Mail Infos zu alternativen Finanzierungsquellen. Wir bitten um Verständnis.

At the moment the interest free student credits can unfortunately not be granted due to the current situation with COVID19. An electronic process is not possible either. We are trying to find a fast solution for this problem. Of course this will depend on the rules of the university leadership and the restrictions imposed by the government. You can still contact our social counseling via mail to inform yourself over alternatives. We ask for your understanding.

Der Vorsitzende
The Chairman

Services der GWDG

English version below


Services der GWDG

Da sich das Leben von uns allen gerade noch mehr als sonst ins Virtuelle verlagert, hier ein paar Hinweise auf die digitalen Services von GWDG und SUB, die allen Studierenden kostenfrei zur Verfügung stehen. Eine regelmäßig akualisierte Übersich über die Services der GWDG findet ihr unter https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=de:services:mobile_working:start

Hinweis: Mit dem “studentischen Account” ist im allgemeinen euer E-Mail-Account gemeint, den ihr auch zur Anmeldung bei eCampus, Stud.IP etc. verwendet.

Falls ihr Probleme mit den GWDG-Diensten habt habt, wendet euch an den GWDG-Support: support@gwdg.de


Services of GWDG

Because life for all of us will be shifting even more into the virtual sphere over the next weeks, here is some advice about the digital services of GWDG and SUB (for the library service). All the services that are listed are free to use with your student account! Please also find a current overview of the GWDG services under https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=en:services:mobile_working:start

Your “student account” is the account you use for mail, eCampus, Stud.IP etc

In case of any problems with GWDG services write an email to support@gwdg.de

COVID 19: Maßnahmen des AStA

Liebe Studierende und andere Interessierte,

um unseren Beitrag zum Schutz der Allgemeinheit zu leisten, haben wir uns als AStA entschieden den Betrieb bis auf weiteres einzuschränken. Dies bedeutet eine Reihe von Maßnahmen:

  • Sekretariat, Geschäftsstelle und alle anderen Anlaufstellen sind für die Öffentlichkeit geschlossen. Bei wichtigen Anliegen, könnt ihr uns vor Allem per E-Mail erreichen.
  • Wenn ihr eine Rechtsberatung braucht, so schreibt euer Problem per Mail an: recht@asta.uni-goettingen.de
  • Alle Veranstaltungen im Stilbrvch, AStA Garten und Seminarräumen sind ausgesetzt. Das Gebäude wird nur noch mit Schlüssel zu betreten sein. Büros im Gebäude sollten jeweils nur für kurze Zeit und bei dringenden Anliegen genutzt werden.
  • Wir werden uns im Prozess der Maßnahmenfindung der Universität weiter für eure Anliegen einsetzen und euch informiert halten. Nachfragen werden wir nach Möglichkeiten versuchen zu beantworten. Leider sind einige der angekündigten Schritte der Universität noch unkonkret, was auch wir nicht immer auflösen können.
  • Bei all diesen Prozessen kann es zu Verzögerungen kommen. Auch wir befinden uns zur Zeit im Umstellungsprozess für Home-Office
  • All dies gilt erst einmal bis auf weiteres und wahrscheinlich bis mindestens zum 20.04.

Euer AStA

PRESSEMITTEILUNG: Gegen die Schließung kleiner Fächer (Philosophische Fakultät)

Am 4.3.2020 beschloss der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät eine  Sparplan, der unter anderem die Schließung der Finnougristik vorsieht. Hierzu gibt der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Göttingen folgendes bekannt:

Die Philosophische Fakultät der Universität Göttingen möchte die Professur im Studiengang Finnougristik nicht neu besetzen. Das Vorgehen ist Teil eines Sparplans und setzt sich über einen Beschluss des Fakultätsrats des letzten Jahres hinweg. Der AStA kritisiert dieses Vorgehen scharf.

Am 9. November 2019 hatte der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät zunächst die befristete Neubesetzung der Professur mit 10 zu 3 Stimmen beschlossen. Diesem Beschluss waren Proteste für eine Weiterführung vorausgegangen, an denen sich über 100 Menschen beteiligt hatten. Dieser Beschluss soll nun allerdings übergangen werden und die Professur doch auslaufen. Angehörige der Fakultät hatten darauf alternative Sparpläne vorgelegt, die allerdings alle zurückgewiesen wurden. In einem gemeinsamen Statement vom 28. Februar kritisiert die Studierendenschaft der Philosophischen Fakultät die Entscheidung und sprechen sich dafür aus, den Sparplan des akademischen Mittelbaus zu unterstützen. Sie fordern, dass die Professur erhalten bleibt und die Universität „weiterhin divers, breit aufgestellt und attraktiv für Forschende, Lehrende wie Lernende bleibt“.

Der Sparplan wurde am 04.03. vom Fakultätsrat beschlossen. Der Hochschulreferent des AStA Jannes Rösener zeigte Unverständnis für das Vorgehen: „Gerade die philosophische Fakultät lebt von der Diversität der angebotenen Fächer. Dass nun ein Studiengang gestrichen wird, weil er als wenig profitabel gilt und Proteste von Studierenden sowie alternative Sparpläne ignoriert werden, schafft einen problematischen Präzedenzfall. Lehre und Forschung sollten nach den Prinzipien von kritischer Wissenschaftlichkeit ausgerichtet, und damit möglichst vielfältig gestaltet werden.“

Auch Sofia Dräger, Referentin für politische Bildung im AStA und studentisches Mitglied im Fakultätsrat äußerte starke Bedenken: „Wir verstehen, dass es gute Gründe gibt, diese Entscheidung für unabwendbar zu halten. Der Grund für die schlechte finanzielle Lage ist aber die jahrelange Misswirtschaft an der Fakultät. Es erscheint aber fraglich, ob die Schließung von kleinen Fächern wirklich der Attraktivität der Uni Göttingen, die sich gerne mit ihrer Vielfalt schmückt, zuträglich ist. Außerdem unterstreichen wir das Statement der Studierendenschaft und arbeiten weiterhin daran, die Vielfalt des Studiums hier zu erhalten und zu fördern.“

Der Studiengang Finnougristik beschäftigt sich mit den finnougrischen Sprachen also beispielsweise Finnisch, Ungarisch und Estnisch, aber auch Minderheitensprachen wie beispielsweise Samische und Komi-Sprachen und der Kultur ihrer Sprecher*innen. Der Studiengang an der Uni Göttingen ist besonders relevant, da es diesen nur noch an zwei weiteren Universitäten in Deutschland gibt.