Podiumsdiskussion zur Oberbürgermeisterwahl

Die Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl lockte trotz des sommerlichen Wetters etwa 180 Studierende ins ZHG!

Wir bedanken uns herzlich bei den Kandidaten, die zusammen mit unserem Moderator Vassili Golod über Wohnraum, Kultur und die Bedeutung der Studierenden in Göttingen gesprochen haben.

Pressemitteilung: Ausschluss des AStA der U niversität Göttingen von der LandesAstenKonferenz

Der AStA der Universität Göttingen ist am 13.05.2014 auf Antrag des AStA Vechta sowohl aus der LAK als auch aus der Verkehrs-LAK ausgeschlossen worden. Begründet wurde dies mit den Mitgliedschaften zweier Referenten in einer Studentenverbindung. So heißt es, Verbindungen seien per se rassistisch und nationalistisch und somit vertrete auch der AStA Göttingen diese Positionen.

Der AStA der Universität Göttingen ist bestürzt über diese Vorkommnisse: Von der Mitgliedschaft zweier AStA-Referenten in einer Verbindung auf diskriminierende Positionen des AStA und seiner Mitglieder zu schließen, zeugt von stark stereotypisierten Denkprozessen der Befürworter des Antrags . Dies wird einer pluralistischen und toleranten Gesellschaft nicht gerecht. Davon, dass der AStA durch die beiden Referenten automatisch „rassistisch“ oder „geschichtsrevisionistisch“ sei, kann keine Rede sein. Nirgendwo haben sich die beiden betreffenden Referenten diskriminierend verhalten.

Zudem sind für die Positionierungen des AStA die durch gemeinsame Beschlüsse entstandenen Positionierungen, Pressemitteilungen sowie weitere Stellungnahmen relevant und nicht die privaten Mitgliedschaften seiner Referenten.

Bei ihrer Wahl betonten die amtierenden Referentinnen und Referenten, sich für die Erhöhung der BAföG-Sätze, verstärkte Internationalisierung, verbreiterten Hochschulzugang und mehr studentischen Wohnraum einzusetzen. Diese Ziele bestätigten sie unter anderem in der ersten Pressemitteilung des neuen AStA.

Mithin vertritt der AStA, als demokratisch legitimiertes Organ, die Interessen der gesamten Studierendenschaft der Universität Göttingen. Nicht nur der AStA der Universität Göttingen sieht die aktuellen Entwicklungen in der LAK kritisch: So beendete der AStA der Tierärztlichen Hochschule zu Beginn des Jahres die Zusammenarbeit mit der LAK, da er in ihr keinerlei Einsatz für studentische Interessen wahrnahm. Weiterhin trat kurz nach dem Ausschluss des Göttinger AStA, der AStA der TU Clausthal aus, diese sahen durch das Verhalten der Mehrheit der Mitglieder die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr gegeben.

Dennoch hofft der AStA der Universität Göttingen, dass es künftig zu sinnvoller Studierendenpoltik in Niedersachsen kommen wird und ideologische Grabenkämpfe der Vergangenheit angehören. Die ASten müssen ihre Differenzen außen vor lassen und konstruktiv zusammenarbeiten. Wenn in Zukunft studierendenorientierte Politik wieder möglich ist, wird sich der AStA Göttingen dem nicht verschließen.

AStA Uni Göttingen, 15. Mai. 2014

Ausschluss des AStA der Universität Göttingen von der LandesAstenKonferenz (15.05.2014)

Offenen Brief der studentischen Senatoren an das Präsidium

Der AStA Göttingen unterstützt den offenen Brief der studentischen Senatoren an das Präsidium!
Wir fordern:

„1. Hören Sie auf Ihre Energie in Denkmäler zu investieren, während Lehre und Forschung unter Ihrer Prioritätensetzung leiden müssen.

2. Die gute Reputation unserer Universität hängt nicht von prächtigen Altbauten, Museen und Tagungszentren ab, sondern von der angebotenen erstklassigen Lehre und den international anerkannten Forschungsleistungen. Setzen Sie dies wieder in das Zentrum Ihres Handelns.

3. Seien Sie sich Ihrer Verantwortung gegenüber Ihren Studierenden und Mitarbeiter_innen bewusst. Sorgen Sie dafür, dass unsere Forschenden, Lehrenden und Studierenden unter besten Voraussetzungen arbeiten können – nicht nur die Zentralverwaltung.

4. Schaffen Sie mehr Transparenz und legen Sie offen für welche Maßnahmen wie viel Geld verwendet werden soll, bevor diese begonnen werden“

Wenn Ihr den ganzen Brief lesen wollt, findet Ihr diesen hier unter.

Stellungnahme zur Forderung: „Gute Lehre braucht Innovationen, Zeit, Geld und Anerkennung“

Stellungnahme des AStA Uni Göttingen zu der Forderung: „Gute Lehre braucht Innovationen, Zeit, Geld und Anerkennung“ des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft

Der AStA der Universität Göttingen begrüßt die Äußerungen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zum Thema „Gute Lehre braucht Innovationen, Zeit, Geld und Anerkennung“ , sieht allerdings Verbesserungsbedarf bezüglich mehrerer Aspekte und stellt sich daher noch nicht in die Reihen der Unterzeichner des, mit den Äußerungen verbundenen, Unterstützungsausrufs des Stifterverbandes.

So sehen wir die Forderung bezüglich der Thematik „Innovation“ größtenteils begrüßenswert, da die didaktisch-methodischen Fähigkeiten der Lehrenden in zu vielen Fällen noch zu wünschen übrig lassen und Lehre zu oft als lästiges Anhängsel einer Professur wahrgenommen wird.

Kritisch sehen wir die Forderung nach der Schaffung reiner Lehre bzw. Forschungsprofessuren. Lehre und Forschung müssen in einem gegenseitigen und kontinuierlichen Abhängigkeitsverhältnis stehen und als zusammenhängender Komplex verstanden werden, der langfristig und zielgerichtet gefördert und honoriert werden muss. Maßvollen Deputatsreduktionen zur Erarbeitung bzw. Erprobung neuer didaktischer Ansätze stehen wir offen gegenüber. Die Reduktionen müssen aber kompensiert werden und dürfen nicht auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werden.

Bei der Frage nach der Finanzierung sehen auch wir die Notwendigkeit nach mehr finanziellen Mitteln im Bereich der didaktisch-methodischen Weiterbildung. Jedoch lehnen wir die Schaffung zusätzlicher Förderprogramme, für die immer weitere Anträge geschrieben werden müssen und die dadurch einen immensen Verwaltungsaufwand verursachen, ab. Die Lehre benötigt eine dauerhafte und für die Breite angelegte Finanzierung statt ständig neuer Förderprogramme.

Als letzten Punkt zum Erreichen einer besseren und innovativen Lehre und Ihrer entsprechenden Honorierung, sehen wir die Notwendigkeit stärkerer Evaluations- und Feedbacksysteme. Nur durch einen solchen intensiven Austausch ist eine Verbesserung der Lehre und eine entsprechende Honorierung von guter Lehre überhaupt möglich.
Diese muss jedoch dauerhaft und in der Breite angelegt sein. Neue Förderprogramme lehnen wir dagegen ab.

Darüber hinaus fordern wir eine gleichwertige Anerkennung von Lehre und Forschung. Bisher ist die Lehre oftmals nur ein Anhängsel der Forschung.Der AStA möchte hierbei deutlich auf die gegenseitige Abhängigkeit von guter Lehre und Forschung hinweisen.
Beide Bereiche müssen dabei als ein zusammenhängender Komplex verstanden werden, der langfristig und zielgerichtet gefördert und honoriert werden muss. Eine Abkopplung der Lehre von der Forschung lehnen wir entschieden ab.

Eine wichtige Forderung stellt hierbei auch die stärkere Einbindung aktueller Forschungsergebnisse in die Lehre – auch im Hinblick auf eine stärkere Praxisorientierung der Lehre – sowie die frühzeitige Möglichkeit für Studierende praktische Erfahrung im Rahmen von Forschungsprojekten zu sammeln dar. Zudem begrüßt der AStA eine stärkere Einbindung von externer Wissenschaftlern bzw. Wissenschaftlerinnen, z.B. benachbarter außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, in die universitäre Lehre.

Bewerbungszeitraum Masterstudiengänge

Ab morgen habt Ihr die Möglichkeit Euch für die Masterstudiengänge zum WiSe 2014/2015 an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät zu bewerben. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 06.04. – 15.05.14.
Für Lehramts-Studierende läuft die Bewerbungsfrist für den „Master of Education“ bis zum 15.08.14

An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat der Bewerbungszeitraum bereits am 01.04. begonnen und dauert ebenfalls bis zum 15.05.14 an.

Erste Grundsteine für eine nachhaltige Zukunft

Heute auf shz.de… die Uni Göttingen setzt erste Grundsteine für eine nachhaltige Zukunft!

„Universität Göttingen startet Studium Oecologicum

Ab dem Sommersemester 2014 bietet die Universität Göttingen neu das Studium Oecologicum an. Studierende aller Fächer können dann Vorlesungen zum Thema Nachhaltigkeit belegen und am Ende ein Zertifikat erwerben, teilt die Universität mit. Zum Kursangebot gehören Themen wie Klimawandel oder steigende Ressourcenknappheit. Eine Anrechnung der erworbenen Scheine als Schlüsselqualifikation ist möglich. „

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