Pressemitteilung: AStA kritisiert Uni: falsche Prioritätensetztung zu Lasten der Studierenden. 2,3 Mio Euro für Tagungszentrum trotz fehlender Mittel für Lehre und Studium

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Universität die seit 2009 nicht mehr genutzte Mensa am Wilhelmsplatz zu einem Tagungszentrum mit 400 Plätzen umbauen möchte. Kostenpunkt der Baumaßnahme: rund 2,3 Millionen €.

Die neueste Baumaßnahme der Universität löste im Allgemeinen Studierendenausschuss Unverständnis aus. Elena Hammoud, Vorsitzende des AStA, erläutert: „Der AStA zweifelt die Sinnhaftigkeit des Tagungszentrums an. Die Uni verfügt bereits jetzt über große Tagungskapazitäten, zum. Beispiel. durch die Sternwarte. Auch wird das Zentrale Hörsaalgebäude öfter für Tagungen genutzt. Da die aktuelle Infrastruktur bereits vielfältige Tagungen ermöglicht, erschließt sich uns nicht die Notwendigkeit eines teuren Umbaus der alten Mensa.“

Die Sozialreferentin Barbara Zeyer hat kein Verständnis für die aktuelle Maßnahme des Präsidiums: „Mich verwundert die Prioritätensetzung der Universität, wenn ich daran denke, dass es an dieser Universität kaum ausreichende Kinderbetreuung gibt, geschweige denn die Möglichkeit mit Kindern optimal zu studieren. Für die wenigen Maßnahmen, die es gibt, müssen die Studierenden mit ihren Studienbeiträgen selber aufkommen, weil auf zentraler Ebene das Geld lieber für Prestigeobjekte verwendet wird.“

„Da wir nun wissen, dass die Universität etwa 2,3 Millionen in ein zweifelhaftes Tagungszentrum investieren kann, dürfen die Studierenden voller Hoffnung sein, dass auch der aktuelle Fehlbetrag für das Lern- und Studiengebäude am Zentralcampus doch aus Präsidiumsmitteln ausgeglichen wird. Weiterhin dürften damit seit Jahrzehnten nicht sanierte Hörsäle sowie marode Toilettenanlagen der Vergangenheit angehören“, erläutert Finanzreferent Christopher Stoll.

Der AStA fordert, dass das Präsidium gegenüber den Studierenden künftig mehr Transparenz über vorhandene Mittel schafft.

AStA Uni Göttingen, 25. März 2014

AStA kritisiert Uni: falsche Prioritätensetztung zu Lasten der Studierenden (25.03.2014)

Weltfrauentag

Der AStA der Universität Göttingen wünscht einen schönen Weltfrauentag.

Aus diesem Anlass möchten wir noch einmal auf die Problematik der Frauenquote unter HochschullehrerInnen an deutschen Universitäten aufmerksam machen, welche mit 20% noch immer zu gering ist.

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Pressemitteilung: Neuer AStA gewählt

Auf der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments wurden am 27. / 28.02. die Kandidatinnen und Kandidaten der neuen Koalition aus der Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) sowie Unabhängigen Medizinern (UM) gewählt.

Neue AStA-Vorsitzende ist Elena Rasmije Hammoud (ADF), Sozialreferentin Barbara Zeyer (ADF). Das Finanzreferat übernimmt Christopher Stoll (RCDS), das Hochschulreferat Christian Cordts (ADF). Das Außenreferat wird von Jonas Richter (ADF) besetzt. Die Wahlen zu den Referaten für Kultur sowie Öffentlichkeitsarbeit mussten aus Zeitgründen leider vertagt werden und werden auf der kommenden StuPa-Sitzung nachgeholt.

Der neue AStA wird sich in der kommenden Legislatur für viele verschiedene Anliegen einsetzen, z.B. eine Erhöhung der BAföG-Sätze, die sinnvolle Verwendung der Studienqualitätsmittel, verstärkte Internationalisierung, Preisstabilität beim Semesterticket etc. Christian Cordts (ADF) erläutert: „Eines meiner Kernanliegen wird die Erweiterung des Hochschulzugangs sein. Ich werde mich sowohl für größere Kapazitäten stark nachgefragter Studiengänge als auch für offene Masterzugänge engagieren.“

Doch nicht nur in diesem Themenfeld wird der AStA aktiv sein. Barbara Zeyer (ADF): „Mir liegt besonders die Wohnraumproblematik am Herzen. Bezahlbarer Wohnraum wird in Göttingen immer knapper. Gemeinsam mit der Stadt und dem Studentenwerk soll nach Lösungen gesucht werden, damit Wohnraum für alle Studierenden bezahlbar bleibt. Weiterhin strebt der AStA an, dass zu Beginn des Wintersemesters wieder Notunterkünfte für Erstsemester vorgehalten werden, um so die Wohnungsnot zu Semesterbeginn ein Stück weit zu lindern.“

Abseits dessen wird der AStA auch weiterhin aktive Kulturarbeit leisten. Christopher Stoll (RCDS) führt aus: „Uns ist wichtig, dass der AStA über ein breites Kulturangebot verfügt, welches  möglichst alle Studierenden anspricht. Zudem möchten wir zur politischen Bildung der Studierenden beitragen, z.B. durch das Anbieten von Podiumsdiskussionen oder abwechslungsreichen Vortragsreihen.“

AStA Uni Göttingen, 4. März 2014

Neuer AStA gewählt (04.03.2014)