PRESSEMITTEILUNG: ASTA SETZT SICH FÜR NACHHALTIGKEIT AN DER UNIVERSITÄT EIN

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Göttingen freut sich über die Initiative des Studentenwerks Göttingen, Mehrwegbecher für Heißgetränke auf dem Campus der Universität einzuführen. Die neuen Mehrwegbecher werden heute erstmalig im Rahmen der Immatrikulationsfeier an die neuen Erstsemesterinnen und Erstsemester kostenlos verteilt und sind danach käuflich zu erwerben. Die Nutzung des Mehrwegbechers führt zu einer Reduktion des Kaffeepreises.

„Nachhaltigkeit an der Universität ist eines der Schwerpunktthemen des AStA. Der AStA begrüßt, dass mit der Einführung eines Mehrwegbechersystems ein entscheidender Schritt für mehr Nachhaltigkeit am Campus getan werden konnte“, kommentierte Hochschulreferentin Liv Lehnau, bei der das Poolressort Nachhaltigkeit des AStA angegliedert ist. Die Nachhaltigkeits-Poolstellen Franziska Schade, Thorben Siepmann und Jannik Stephan brachten sich intensiv in den Entwicklungsprozess ein, um gemeinsam mit dem Studentenwerk eine ökologische Lösung zur Minimierung von Einwegbechern auf dem Campus zu finden. „Nun gilt es den Becher unter den Studierenden bekannt zu machen“, so Siepmann, „denn die Reduzierung von Einwegbechern leistet einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung auf dem Campus“.

Neben diesem erfolgreichen Projekt arbeitet das Poolressort Nachhaltigkeit an weiteren Projekten, um Nachhaltigkeit noch weiter im Unialltag sichtbar zu machen. Dazu ist beispielsweise geplant, in den Bibliotheken Schmierblattsammlungen einzuführen. Zudem setzt sich das Poolressort für die durchgängige Verwendung von Recyclingpapier in allen Bereichen der Universität ein und möchte eine zentrale Schnittstelle zwischen der Studierendenschaft und der Universität zu allen nachhaltigen Themen sein.

Um die Bedeutung und die Möglichkeiten nachhaltigen Handelns in die Studierendenschaft zu kommunizieren, .

PM: AStA setzt sich für Nachhaltigkeit an der Universität ein

PRESSEMITTEILUNG: STUDIERENDENSCHAFT FORDERT KURSWECHSEL FÜR UNIVERSITÄT

Mit großer Enttäuschung nahmen der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die stellv. studentische Senatorin Anika Bittner die vernichtende Entscheidung der Exzellenzkommission zu den vier Clusteranträgen der Georgia Augusta vom vergangenen Donnerstag auf. Zwar wurde der Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie, der Fakultät für Chemie und der Universitätsmedizin positiv beschieden, allerdings war die Erfolgsquote der Universität Göttingen mit 25% weit unter der durchschnittlichen Quote anderer Hochschulen.

Die Studierendenschaft der Universität Göttingen fordert daher einen Kurswechsel für die Universität, eine neue strategische Ausrichtung ist dringend nötig. „Die gesamte Universitätsgemeinschaft muss nun offen in den Diskurs eintreten: Was zeichnet die Georgia Augusta aus?“, kommentiert der AStA-Vorsitzende Rene Rahrt und ergänzt: „Unsere Universität sollte nun die Chance für einen Kurswechsel nutzen und den Bereich Studium und Lehre fokussieren. Dort liegt großes Potenzial für exzellente Lehre und ein digitales Lernumfeld.“

Mit einem ausbleibenden zweiten Cluster ist die Universität Göttingen nicht für die Bewerbung auf den Titel „Exzellenzuniversität“ antragsberechtigt, in der die generelle Universitätsstruktur evaluiert worden wäre. Die erfolgreiche Teilnahme in dieser zweiten Phase wäre für die Universität von essentieller Wichtigkeit gewesen, um ein Qualitätsaudit für die strukturelle Aufstellung der Universität und viele Millionen Euro für die Finanzierung strategiebasierter Projekte zu erhalten.

Vertreterinnen und Vertreter des AStA und die stellv. studentische Senatorin kritisieren, dass die strategische Ausrichtung der Universitätsleitung in den vergangenen zwei Jahren ausschließlich auf der Erlangung des Exzellenztitels lag und die zukunftsorientierte Qualitätssicherung im Sinne der Studierenden vernachlässigt wurde. Die für die Exzellenzstrategie aufgewendeten finanziellen und personellen Ressourcen hätten in die bauliche und digitale Infrastruktur sowie die Optimierung der Lehr- und Lernbedingungen investiert werden müssen. Diese exklusive Schwerpunktsetzung der Präsidentin zahlte sich nun nicht aus und daher sind Projekte, die aus der Spekulation auf die Exzellenzsummen heraus entstanden sind, grundlegend zu hinterfragen und die Ausgabenpolitik der Universität anzupassen. Der Außenreferent des AStA, Dominik Bollendorf, findet: „Eine Rückbesinnung auf die Grundaufgaben der Universität ist nun geboten. Das bedeutet auch, dass ab sofort keine Eigenmittel der Universität mehr für Prestigeprojekte wie das Forum Wissen genutzt werden dürfen! Auch institutionelle Strukturen, die für die Koordination der Exzellenzcluster eingerichtet wurden, sind intensiv zu reflektieren.“

Das Präsidium muss das Urteil der Exzellenzkommission als Niederlage anerkennen; der vergangene Donnerstag muss einen Wendepunkt in der generellen Universitätsstrategie markieren. Die stellv. studentische Senatorin Anika Bittner meint dazu: „Wir Studierenden stehen weiterhin geschlossen hinter der Universität. Um auch in Zukunft mit den Exzellenzuniversitäten in Deutschland und weltweit konkurrieren zu können, brauchen wird ein Alleinstellungsmerkmal. Wir fordern daher eine Exzellenzoffensive für Studium und Lehre.“

Die Studierendenschaft ist bereit, einen ehrlichen Neuanfang mit der Universität zu wagen. Dafür ist aber die gleichberechtigte Einbindung aller Akteure der Universitätsgemeinschaft nötig. Nur in einem partnerschaftlichen Miteinander aus Universität, Studierenden und Mitarbeitern kann eine neue Universitätsstrategie entwickelt werden – und diese ist dringend nötig.

Unabhängig von den Einzelscheidungen für die Universität Göttingen erscheint die wissenschaftsbasierte Entscheidungsfindung der Kommission einen Schwerpunkt auf die Förderung von naturwissenschaftlich-technischen Clustern in der Fläche des Bundesgebietes gelegt zu haben. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels und einer politischen Polarisierung der Bevölkerung überrascht es, dass nur ein Siebtel der geisteswissenschaftlichen Anträge bewilligt wurde.

 

PM: Studierendenschaft fordert Kurswechsel für Universität

PRESSEMITTEILUNG: „FESTIVAL DER VIELFALT“ DES GÖTTINGER ASTA WAR GROßER ERFOLG

Am 13. Juli veranstaltete der AStA der Universität Göttingen seine bisher größte Veranstaltung. Ungefähr 1000 bis 1200 Besucherinnen und Besucher fanden sich über den Tag verteilt auf dem kleinen Campus ein und genossen bei bestem Wetter die gemütliche Atmosphäre mit kühlen Getränken und Livemusik von Gruppen aus der Studierendenschaft und Universitätsgemeinde.
Doch auch der inhaltliche Teil sollte nicht zu kurz kommen. So gab es am frühen Nachmittag einen reichhaltigen informativen Teil mit Workshops aus den Bereichen Diversität und Nachhaltigkeit wie einen WenDo Kurs oder auch ein Nachhaltigkeitskino, bei dem nachhaltig produzierende Filmemacher ihre Projekte vorstellten und im Anschluss für Fragen aus dem Publikum offenstanden.
Sehr gut angenommen wurden Infostände der verschiedenen studentischen Gruppen auf der Initiativenstraße, und der universitären Einrichtungen und Partner. Auch hier konnten wir unserem Anspruch auf Vielfalt gerecht werden. So waren u.a. die „Jugend rettet“- und „Terre de femmes“-Hochschulgruppe anwesend und auch das Campus Office, der March for Science und die Techniker Krankenkasse und präsentierten sich und ihr Engagement.
Am Abend ging es dann in den gemütlichen Ausklang des Semesters. Mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm, einer V+ Lounge und einem Angebot an Streetfood schloss das Festival die Vorlesungszeit des Sommersemesters.
„Wir sind froh und stolz das Campusfestival wieder für die breite Masse geöffnet zu haben und das wir den Studentinnen und Studenten unserer Universität einen informativen Tag, entspannten Semesterausklang und schönen Einstieg in die Semesterferien bieten konnten“, sagt der für das Festival verantwortliche Außenreferent des AStAs Dominik Bollendorf.

PM „Festival der Vielfalt“ des Göttinger AStA war großer Erfolg

PRESSEMITTEILUNG: NACHHALTIGKEITS-NETZWERKTREFFEN NIEDERSÄCHSISCHER HOCHSCHULEN

 

Am 14.06. fand das erste Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen niedersächsischer Hochschulen mit 35 Teilnehmenden in der Paulinerkirche in Göttingen statt. Ziel der Veranstaltung war es, Koordinatorinnen und Koordinatoren für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie engagierten Studierenden eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen zu bieten und den Aufbau eines niedersächsischen Nachhaltigkeits-Netzwerks zu unterstützen. An der von der Universität Göttingen und dem Göttinger AStA organisierten Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter von 15 niedersächsischen Hochschulen, des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Göttingen, des Hoch-N Verbunds, des netzwerk n sowie der Organisation Fossil Free Göttingen teil.

Während des Treffens informierten sich die Teilnehmenden über die verschiedenen Implementierungen und Verankerungen von Nachhaltigkeit an Hochschulen und diskutierten gemeinsame Herausforderungen, Ziele und Projekte. Dabei wurde Nachhaltigkeit in sechs verschiedenen hochschulrelevanten Handlungsfeldern beleuchtet: Governance, Lehre, Forschung, Betrieb, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Transfer. Die themenspezifischen Gruppenarbeiten wurden durch Impulsvorträge der Poolstellen für Nachhaltigkeit des AStA der Universität Göttingen, Fossil Free Göttingen und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften abgerundet.

Alle Teilnehmenden empfanden es als sehr bereichernd, sich über die verschiedenen Nachhaltigkeitsansätze der Hochschulen auszutauschen sowie die Barrieren, Lösungen sowie Ziele offen und konstruktiv in der Gruppe zu diskutieren. Als Ausbilder zukünftiger Entscheidungsträgerinnen und -trägern haben Hochschulen die gesellschaftliche Verantwortung Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und weiter auszubauen. Da für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele regionale, nationale und internationale Kooperationen und Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen werden, wollen niedersächsische Hochschulen in Zukunft den Austausch weiter intensivieren und gemeinsame Projekte initiieren.

AStA der Uni Göttingen, 18. Juni 2018
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Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

 

PM Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen niedersächsischer Hochschulen

PRESSEMITTEILUNG: ASTA FÖRDERT INITIATIVEN

 

Mit der Verabschiedung des neuen Haushalts durch das Studierendenparlament vom 23. April 2018 wurde der Weg für eine stärkere Initiativenförderung an unserer Universität durch den AStA freigemacht. Der Initiativenförderung, die sich dem Leitmotiv „Vielfalt in Lehre, Studium und Leben“ verschrieben hat, ist eine Budgeterhöhung von 5.000€ auf 14.000€ bewilligt worden. Dies soll eine stärkere Unterstützung für Projekte garantieren, welche einen positiven gesellschaftlichen Beitrag im sozialen, wie wissenschaftlichen Sinne erfüllen. Hierbei ist es dem AStA ein wichtiges Anliegen den Initiativen ein größtmögliches Maß an Autonomie zu gewährleisten, bei Bedarf jedoch gleichzeitig problemorientierte Lösungen z.B. bei der Beantragung von Mittel anzubieten.

Zudem hat der AStA am 23.05.2018 eine Initiativenmesse veranstaltet an der sich 20 studentische Initiativen präsentiert haben. Ungefähr 500 Besucherinnen und Besucher haben die Chance genutzt, und sich über die Initiativen informiert.
Ziel der Messe war es zum einen, die Reichweite und den Bekanntheitsgrad studentischer Projekte und Initiativen zu steigern, sowie eine stärkere Nachwuchsarbeit zu ermöglichen, und zum anderen die Studierenden über das breite Angebot zu informieren und die Möglichkeit zu bieten sich über den akademischen Alltag hinaus fort- und individuelle Fähigkeiten auszubilden.

Studierende die bereits eine Initiative gegründet haben und sich noch nicht im Initiativenverzeichnis befinden, oder eine Neugründung eintragen wollen können dies in wenigen einfachen Schritten machen. Studentische Gruppen können sich zwecks Aufnahme in das Verzeichnis per E-Mail an das Hochschulreferat unter (hochschule@asta.uni-goettingen.de).

AStA der Uni Göttingen, 04. Juni 2018
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Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

 

PM AStA fördert Initiativen

Pressemitteilung: AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

 

Am Montag, den 23. April, verabschiedete das Studierendenparlament der Universität Göttingen
den Haushalt für das kommende Geschäftsjahr.
Der Haushalt steht ganz im Lichte des Leitgedankens „Vielfalt in Lehre, Studium und Leben“.
Vorgesehen ist ein größeres Budget für die Initiativenförderung, dieses wird hierbei von 5.000€
auf 14.000€ angehoben. Damit wollen wir die Studierendenschaft animieren und unterstützen,
das Campusleben aktiv mitzugestalten und durch eigenständige Projekte zur kulturellen Vielfalt
im Studienalltag beizutragen.
Auch eingeplant ist ein Campusfestival, welches sich als „Festival der Vielfalt“ an alle Studierenden
richtet und sie einlädt, sich aktiv daran zu beteiligen.
Zudem sieht der Haushaltsplan eine schlanke Referatsstruktur vor. Im Vergleich zum Vorjahr
wurde die Anzahl an Referaten von acht auf fünf reduziert.
Dies ermöglicht eine effizientere Koordination und Kommunikation innerhalb des AStAs. Für
den referatsübergreifenden Austausch bei den wichtigen Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit
und Diversität wurden Poolressorts geschaffen, in denen Beauftragte aus verschiedenen Referaten
die entsprechenden Themenkomplexe interdisziplinär bearbeiten.
Unterstützt werden die fünf Referentinnen und Referenten durch insgesamt 30 Sachbearbeiterinnen
und Sachbearbeiter. Dafür sieht der Haushaltsplan insgesamt eine Personalkostensteigerung
von lediglich 2.000€ vor – was im Vergleich zum Planhaushalt des Vorjahres einer Steigerung
von weniger als einem Prozent entspricht.
Diese Personalstruktur ermöglicht es, das breitgefächerte Veranstaltungs- und Projektportfolio
nicht nur finanziell, sondern auch personell zu leisten. Damit können wir nicht nur einen Teilbereich
der studentischen Interessen abdecken, sondern die Studierendenschaft in ihrer Vielfalt
aufgreifen und mitnehmen.
„Mit diesem Haushaltskonzept können endlich wieder die Interessen aller Studierenden realisiert
werden. Insbesondere möchten wir die Studierenden zur aktiven Teilhabe am Campusleben einladen.“
merkt der AStA-Vorsitzende Rene Rahrt zum Haushalt an.

 

PM AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

LEITGEDANKE: VIELFALT IN LEHRE, STUDIUM UND LEBEN

Vielfalt in Lehre, Studium und Leben
Leitgedanke des Allgemeinen Studierendenausschusses 2018/19

Der Vielfalt der Studierendenschaft der Georg-August-Universität Göttingen verpflichtet sich der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA). Ziel ist es, die diverse Interessenlage aller Studierenden abzubilden und entsprechend die gesamte Studierendenschaft zur Teilhabe am universitären und studentischen Leben an der Georgia Augusta einzuladen, denn nur so kann in unseren Augen unsere Universität zum Wohle aller beitragen.

Der ausgeprägten Diversität werden wir als AStA in den drei Bereichen Lehre, Studium und Leben gerecht; das heißt, wir fokussieren uns bewusst auf die Themen, die die Göttinger Studierenden in ihrer Rolle als Lernende und Teilhabende im Wechselspiel mit weiteren Akteuren an der Universität Göttingen – mit Blick auf das Leben in der Stadt und Region – betreffen. Diese Akzentuierung ermöglicht es uns, speziell die Bedürfnisse der Studierendenschaft zu erfassen und die Belange zielgerichtet vor den Verantwortlichen innerhalb der Hochschule aber auch darüber hinaus stark zu machen. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen studentischer und akademischer Selbstverwaltung sowie als Verantwortungsträger für soziale, kulturelle und hochschulpolitische Belange.

Dabei agieren wir als AStA stets unabhängig und service-orientiert, da wir uns als Vertretung von Studierenden für Studierende verstehen. In diesem Sinne interpretieren wir das Wort „allgemein“ nicht als allgemeinpolitisch, sondern als das, was „allen gemein“ ist: das Ziel, die Rahmenbedingungen für ein Studium an der Georg-August-Universität nachhaltig zu verbessern und alle Studierenden auch zukünftig von unserer Arbeit profitieren zu lassen.

Diese oberste Maxime, die Multiperspektivität zu fördern und zu fordern, spiegelt sich entsprechend in unserem Handeln wider. Insbesondere werden wir ein solches Veranstaltungsportfolio erarbeiten, das in den vier Bereichen Politik/Gesellschaft, Hochschulpolitik, Wissenschaft/Forschung sowie Freizeit und Services ein breites Spektrum von Inhalten, Themen und Meinungen bietet. Wir möchten die Studierenden dazu motivieren, sich mit komplexen Sachverhalten differenziert auseinanderzusetzen. Das ist unser Verständnis von politischer Bildung.

Weiterhin werden wir das Engagement der Studierenden an unserer Universität nachdrücklich unterstützen. Dazu konzipieren wir eine Förderungsrichtlinie für studentische Initiativen, deren Anzahl und Vielfalt ein guter Indikator für den Göttingen Spirit und das aktive Campusleben darstellen. Stärken werden wir auch die zahlreichen aktiven Fachschaften, deren Expertise durch die Vernetzung mit uns und untereinander allen Studierenden nützen wird.

In der Rolle als Brücke zwischen Universitätsverwaltung und Studierendenschaft werden wir uns für Vielseitigkeit in Lehre und Studium einsetzen. Diese strukturelle Herangehensweise sichert zukünftig eine kräftige Stimme in den Diskussionen an der Georgia Augusta, die als Volluniversität über ein breites Repertoire an wissenschaftlichen Disziplinen verfügt.

Nur eine digitale Universität kann der Heterogenität und Diversität der Lernenden gerecht werden, daher werden wir in Zusammenarbeit mit der akademischen Selbstverwaltung die Digitalisierung der Universität hinsichtlich Infrastruktur und Methoden vorantreiben. Vor dem Hintergrund der Vielfalt bekennen wir uns auch zu einer nachhaltigen und diversitätsbezogenen Hochschule.
Dieses Exposé eines Teils unserer Maßnahmen zur Etablierung einer vielfältigen Studienkultur an der Georgia Augusta verdeutlicht unseren Leitgedanken, als AStA der Vielfalt in Lehre, Studium und Leben Raum zu geben und ihr so die Chance zur aktiven Formung der Universität zu übertragen.

Wir laden Euch im Sinne dieses tragenden Gedankens ein, im kommenden Jahr aktiv und konstruktiv eine Universitätskultur für alle Studierenden zu entwickeln.

Leitgedanke AStA 2018/19

 

Pressemitteilung: ZESS muss über 60 Kurse streichen

Die Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen muss ab sofort massive Einsparungen vornehmen und daher viele Kurse streichen.
Allein zum kommenden Sommersemester sollen 34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester. Daher werden nach aktuellen Schätzungen im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Platz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. Manche der bevorstehenden Kurse sind bereits jetzt sechsfach überbucht.
Von den Streichungen betroffen sind alle Arten von Kursen – von Englisch über Spanisch bis hin zur Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Excel. Die Kursangebote in Chinesisch, Finnisch, Norwegisch und Arabisch werden sogar gänzlich entfallen.
Hart getroffen werden auch angehende Erasmusstudierende, die mitunter mit drei Wartesemestern für einen Einsteigerkurs zu rechnen haben. Um dann das für den Auslandsaufenthalt erforderliche Sprachniveau zu erreichen, sind bis zu drei weitere Semester einzuplanen – so wäre der Erasmus-Aufenthalt nicht in der Regelstudienzeit für den Bachelor zu absolvieren.
Hauptgrund für die Streichungen ist die mangelnde Finanzierung für das ausgebaute Kursangebot. Zum einen werden immer mehr Kurse gefordert, zum anderen wird aber das Budget dieser Entwicklung nicht angepasst.
Der AStA kritisiert die Doppelmoral der Universität. Einerseits preist sie ihren Dreiklang „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ nach außen hin an, andererseits aber unternimmt sie kaum etwas, um diesem Anspruch gerecht zu werden: Statt die steigende Nachfrage an Kursen in der Digitalisierung und in den Sprachen zu bedienen, wird das Angebot verkleinert. Dadurch wird auch der fächerübergreifende Diskurs von Studierenden verschiedener Fakultäten, der für die Diversität der Universität essenziell ist, eingeschränkt.
Statt dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und Gelder für die ZESS bereitzustellen, fließen Millionenbeträge in Prestigeobjekte wie das „Forum Wissen“. Das Kerngeschäft der Universität – die Lehre – gerät dabei mehr und mehr aus dem Blickfeld.
Wir als Vertretung aller Studierenden fordern deswegen, dass entsprechend der großen Nachfrage das Budget für die ZESS-Kurse erhöht wird, denn nur so kann die Universität ihrem Anspruch von „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ auch in der Lehre gerecht werden.
Die Universität muss auch kurzfristig – also schon zum Sommersemester – für das ZESS mehr Geld bereitstellen, um die Zahl der ausfallenden Kurse so gering wie möglich zu halten.

AStA der Uni Göttingen, 22. März 2018


Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Zess muss über 60 Kurse streichen

Pressemitteilung: Uni Göttingen hat einen neuen AStA!

Am 28.02.2018 wählte das Studierendenparlament der Georg-August-Universität Göttingen in seiner achtzehnstündigen konstituierenden Sitzung einen neuen AStA. Nachdem die bisherige Koalition bei den Uniwahlen im Januar keine Mehrheit mehr in der Studierendenschaft finden konnte, wird der AStA nun in einer Koalition aus den Gruppen Arbeitsgemeinschaft
Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) getragen.

Neuer AStA Vorsitzender ist Rene Rahrt (ADF). Das Finanzreferat übernimmt Marcel Munzel (LHG), das Amt des Außenreferenten und stellv. Vorsitzenden hat zukünftig Dominik Bollendorf (RCDS) inne und das Hochschulreferat wird von Liv Lehnau (ADF) betreut, die auch zur stellv. Finanzreferentin bestimmt wurde.
Der AStA nimmt nun schnellstmöglich seine Arbeit auf. Alle Referenten freuen sich über den Rückhalt aus dem Parlament, welches seiner Aufgabe durch eine angeregte demokratische Debattenkultur und kritische Hinterfragung der aufgestellten Kandidaten mehr als gerecht wurde.

Der neue Vorsitzende Rene Rahrt sagte: „Als unabhängiger AStA stellen wir wieder den Service für alle Studierenden in den Fokus. Wir wollen die Fachschaften dabei unterstützen, individuelle und nachhaltige Verbesserungen der Studienbedingungen in den verschiedenen Fachkulturen zu finden. Wir werden ein gesamtheitliches Konzept für soziale und kulturelle Angebote entwickeln und umsetzen.“

Finanzreferent Marcel Munzel ergänzt „Wir realisieren eine schlanke effiziente AStA-Struktur, die durch starke Inhalte wie Digitalisierung und Initiativenförderung überzeugt.“

„Ich freue mich, für die Studierenden zukünftig u.a. ein breites Veranstaltungsspektrum zu erarbeiten, in dem wir möglichst viele Themengebiete fokussieren, um den breitgefächerten Interessen der Studierendenschaft gerecht zu werden und diese Interessen dann auch angemessen nach außen zu vertreten“, führt abschließend Außenreferent Dominik Bollendorf aus.

AStA der Uni Göttingen, 01.März 2018

EDIT: In der vertagten konstituierenden StuPa Sitzung am 14. März, wurde außerdem Sophia Nehring als Referentin für das Sozialreferat gewählt.

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Uni Göttingen hat einen neuen AStA! (01.März 2018)