Studentische Initiativen stellen sich vor – Initiativen-Treffen

Das Hochschulreferat wird Ende Mai/Anfang Juni ein Initiativen-Treffen veranstalten. Dabei sollen studentische Initiativen die Möglichkeit bekommen sich vorzustellen. Gerade in den Zeiten von online-Lehre und fehlendem Austausch mit Kommiliton*innen, soll die Veranstaltung helfen die Initiativen bekannter zu machen, Studierende zu informieren und für die Mitarbeit zu begeistern.
Ihr habt dazu Fragen oder Ideen?
Meldet euch unter hochschule@asta.uni-goettingen.de bei uns!

Linker AStA gewählt

In seiner Sitzung am 31.03.2021 wählte das Studierendenparlament einen neuen AStA. Dieser besteht aus der Grünen Hochschulgruppe, der Alternativen Linken Liste, der Nordcampus Hochschulgruppe, der Volt und Schwarz-Rot Kollabs und schließt an die Arbeit des letzten linken AStAs an.

Als Vorsitzende wählten die Parlamentarier*innen Pippa Schneider (GHG), die im letzten Jahr das Finanzreferat besetzte. Finanzreferentin in diesem Jahr ist Maj-Britt Sundqvist (ALL) und neue Hochschulreferentin Hannah Bornemann (GHG). Die fünf Pflichtreferate werden vervollständigt durch Luca Baetz (ALL) im Außenreferat und Elisa Bröcker (GHG) im Sozialreferat. Außerdem wurden als zusätzliche Referate ein Referat für „Ökologie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft“ und ein Referat für „Digitalisierung“ eingerichtet und mit Adrian Friedrich (GHG) und Lorenz Glißmann (Nordcampus HSG) besetzt.

Eines der Schwerpunktthemen wird der Kampf gegen die Unterfinanzierung der Universitäten sein. Mitten in der Corona- und der Klimakrise kann nicht an guter Wissenschaft gespart werden. Hierzu gibt es bereits weitreichende Vernetzung in einem breiten Bündnis aus Göttinger Studierenden und Beschäftigten.
Auch die schwierige Situation der Studierenden während der Corona Pandemie ist dem neuen AStA ein Anliegen. Studierende stehen hier vor vielfältigen Problemen, seien es finanzielle Engpässe, nach dem Verlust des Jobs, oder Prüfungsphasen während des Lockdowns. Hierzu müssen studifreundliche Lösungen gefunden werden unter anderem auch durch die Vernetzung mit den ASten anderer niedersächsischer Universitäten.
Bestehende erfolgreiche Projekte sollen weiter geführt werden. Hier ist als wichtiges Beispiel die Basisinitiative TVStud zu nennen, die in Vernetzung mit anderen Universitäten, für einen Tarifvertrag und damit bessere Arbeitsbedingungen für studentisch Beschäftigte, streitet.

Ein Fokus soll auch auf Studierenden liegen, die von Diskriminierung und Benachteiligung wie zum Beispiel Rassismus, Sexismus, Antisemitismus oder Transfeindlichkeit betroffen sind. Hier ist der Plan sowohl eng mit der Antidiskriminierungsstelle der Universität zusammenzuarbeiten als auch eine Vernetzung mit Stadtgruppen, die bereits schwerpunktmäßig dazu arbeiten. Außerdem wird die im letzten AStA gegründete peer-to-peer Transberatung weitergeführt werden. Um den Blick auch über die Göttinger Hochschullandschaft hinaus zu wagen, wird sich der AStA unter Anderem auch in der LandesAStenKonferenz in den entsprechenden Arbeitskreisen einbringen, sowie den antifaschistischen Schwerpunkt des letzten Jahres fortführen.

Auch die beiden zusätzlichen inhaltlichen Referate zeigen weitere Schwerpunkte. In Zeiten der Klimakrise hat auch die Universität ihren Teil zu leisten. Ziel soll hier eine umfassende und echte Nachhaltigkeitsstrategie und eine Einrichtung und Stärkung einer unabhängigen Stelle für Nachhaltigkeit sein. Für den Bereich der Digitalisierung ist, neben einer umfassenden Modernisierung der Selbstverwaltung, ein Empowerment der Studierenden zentral. Beide Referate sind offen und laden alle interessierten Studierenden zur Mitwirkung ein.

Kleine Fächer gemeinsam gegen Sparmaßnahmen – Skandinavistik erhalten!

Demo | Di, 27.4. | 16 Uhr | Gänseliesel (mit Masken und Abstand)

Dezentrale Schilderaktion | Skandinavisches Seminar, Käte-Hamburger-Weg 3

Solidarisch für Bildungsvielfalt und gegen Sparmaßnahmen!

Nachdem bereits die Finno-Ugristik, Niederlandistik und Indologie durch den Sparkurs der Georg-August-Universität Göttingen geschlossen wurden, bedroht diese katastrophale Haushaltspolitik nun auch weitere kleine Studiengänge, darunter die Skandinavistik. So sollen – entgegen früherer Versprechen – die vakante Professur und die auslaufende Juniorprofessur der Skandinavistik nicht neu besetzt werden. Dies würde langfristig eine Schließung des Instituts bedeuten. So begeistert die Uni Göttingen auch mit ihrem Leitbild in publica commoda werben mag – was sie tatsächlich in der Praxis umsetzt, ist keine Politik zum Wohle aller.

Obwohl die Einsparungen vorrangig kleine Fächer betreffen, ist diese Entwicklung nur ein Symptom eines größeren Problems. Unser Bildungssystem ist bekanntlich massiv unterfinanziert: Schüler*innen lernen in maroden, überfüllten Klassenräumen mit technischer Ausstattung aus dem letzten Jahrhundert, während den Universitäten nur ein kleines Budget zugewiesen wird, in dem weder an Inflation noch steigende Löhne gedacht wurde. Die finanziellen Lücken sollen Lehrende mit Drittmitteln aus der Wirtschaft füllen. Wir glauben aber, dass Bildung und Wissenschaft nicht an wirtschaftlichen Interessen orientiert sein darf, sondern der Gesamtgesellschaft dienen muss. Zusätzlich zu diesen seit Jahren ausgeprägten Missständen entschied das Land Niedersachsen unter Federführung von CDU und SPD angesichts der Corona-Krise noch weiter an unserer Bildung zu sparen.

Wir fordern eine vielfältige Universitätslandschaft, die nicht von Einzel- und Wirtschaftsinteressen kontrolliert wird. Deshalb kommt mit uns auf die Straße und kämpft mit uns am Dienstag, den 27.04. (16 Uhr Gänseliesel) solidarisch für die Skandinavistik, für kleine Fächer und gegen Sparmaßnahmen auf Kosten unserer Bildung! Wenn ihr euch schon jetzt solidarisch zeigen und eure Forderungen sichtbar machen wollt, dann bastelt einfache Pappschilder, schreibt/malt eure Ideen darauf und platziert sie auf dem Rasen vor dem Skandinavischen Seminar (Käte-Hamburger-Weg 3)! Im Zuge der Demo werden wir die Schilder gemeinsam einsammeln, und beim Dekanat der Philosophischen Fakultät hinstellen. Gerne könnt ihr auch Fotos von euren Plakaten machen und diese mit den bekannten Hashtags über Social Media teilen!

Als solidarisches Verhalten verstehen wir auch, die Gesundheit anderer zu schützen. Tragt medizinische Masken (am besten FFP2), haltet ausreichend Abstand zu anderen Teilnehmer*innen und bleibt zuhause, wenn ihr Krankheitssymptome zeigt.

Wir akzeptieren außerdem keine Nationalflaggen und andere nationalistische Symbolik!

#endangeredhumanities #KleineFächerRetten #GeorgAugustUniversität

Amtswechsel im AStA

Mit Beginn der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments heute um 13:30 scheiden alle Referent*innen des AStA aus dem Amt. Wir bedanken uns dafür, dass wir euch im vergangenen Jahr vertreten durften und blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück.
Mehr dazu lest ihr auch in unserem letzten Bericht für das StuPa.

Da aktuell nicht ganz klar ist, wer den nächsten AStA stellen wird und wann dieser im Amt ist, kann es zu Verzögerungen bei Anfragen aller Art kommen.
Bei einigen Services wie der Rechtsberatung könnt ihr euch aber weiter an das Sekretariat wenden.

Wir verabschieden uns von euch und wünschen unserer Nachfolge alles gute.
Vergesst nicht, kritisch zu bleiben und laut, denn genau das haben wir an der Göttinger Studierendenschaft lieben gelernt!

Euer AStA Team 2020/21

Alerta alerta accademici!

Warum Antifaschismus an Hochschulen mindestens genauso relevant ist, wie in allen anderen Bereichen der Gesellschaft und was der AStA damit zu tun hat.


Zum Hintergrund

Ende Januar haben wir als AStA einen Post mit dem Titel: “Wir sind alle Antifa” erstellt, in dem wir unsere Unterstützung für eine gemeinsame Erklärung “Antifaschismus lässt sich nicht verbieten” mitgeteilt haben, die zusammen mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Niedersachsen erarbeitet wurde.

Das Ganze ist als Reaktion auf eine Ankündigung des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius (SPD) entstanden, ein Verbot antifaschistischer Gruppen prüfen zu wollen, nachdem mit bis dato unbekanntem Hintergrund einige Fahrzeuge an der Landesaufnahmebehörde in Brauschweig in Brand gesteckt wurden.
Es war ein anonymes aber vermeintlich “linksextremistisches” Bekenner*innenschreiben auf der Plattform Indymedia veröffentlicht worden, auf der jede*r Beiträge online stellen kann. Daraufhin forderte der Bund deutscher Kriminalbeamter in stumpfer Weise ein Verbot “der Antifa” und der Minister sprang schnell auf den Wagen auf.

Mittlerweile ist Pistorius zwar zurückgerudert und behauptet, es gehe ihm nicht um eine Kriminalisierung des Antifaschismus, seine Reaktion und die folgende Diskussion in den Medien oder der aktuellen Stunde im niedersächsischen Landtag sprechen jedoch Bände über ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem:
Der Delegitimierung Antifaschistischen Engagements.

Wer “Antifaschismus” hört, denkt oftmals im Besten Fall an Gegenproteste bei Naziaufmärschen oder Parteitagen der rechtsextremen AfD, in vielen Fällen aber auch noch an politische Gewalt und die Gleichsetzung mit einem Phänomen, welches Verfassungsschutz und das bürgerliche Milieu vereinfachend als “Linksextremismus” bezeichnen.

Wie verzerrt und undifferenziert diese Eindrücke und die auf ihnen fußende Debatte sind, wie schlecht repräsentiert eine fundierte wissenschaftliche Betrachtungsweise auf das Phänomen “Antifa” und wie vielfältig und wichtig die Tätigkeitsbereiche des Antifaschismus, darin gibt dieser Beitrag im Deutschlandfunk einen Einblick. Das soll nämlich auch nicht Thema dieses Texts sein, sondern warum es wichtig ist, dass es antifaschistisches Engagement auch an Hochschulen gibt, wie wir als AStA zu dem Thema arbeiten und warum wir uns deshalb von Versuchen des Verbots oder der Delegitimierung persönlich betroffen fühlen.

Der Elfenbeinturm schützt nicht vor Faschismus

Faschismus als Ideologie der militanten Unterdrückung und Ausgrenzung strebt auf jede erdenkliche Weise nach Macht und sucht sich seine Feinde und Verbündeten in allen Bereichen der Gesellschaft. Für all das bildet eine Universität keine Ausnahme. Der Zugang zu Wissen als mächtigem Werkzeug und die Möglichkeit, eine Gruppe mit Gleichgesinnten zu gründen, zu erhalten und Aktivitäten öffentlichkeitswirksam zu nutzen, machen Universitäten zu einem attraktiven Nährboden für Rechtsextreme. Das ist z.B. bei dem in Göttingen bekannten Nazi und Studenten Lars Steinke, der selbst der Jungen Alternativen zu rechts war, der Fall.

Zudem zeigt auch die Forschung zu Verbindungen und Burschenschaften immer wieder, wie verbreitet völkisches Gedankengut dort ist und auf welch perfide Weise neue Mitglieder rekrutiert und indoktriniert werden. Nur einem starken antifaschistischen Engagement ist es in Göttingen zu verdanken, dass Qualität und Quantität rechter Strukturen nicht ähnliche Maße annehmen, wie im ländlichen Raum von Südniedersachsen, der immer wieder in den Schlagzeilen ist, oder an anderen Hochschulen, an denen selbst die Gremienarbeit nicht frei von rechtsextremen Einflüssen blieb.

Trotzdem gibt es auch in Göttingen in und um den Campus immer wieder rechte Umtriebe, die auch Studierende betreffen.
So waren auch angehörige der jüdischen Hochschulgruppe VJSNord während einem Angriff auf die Göttinger Synagoge letztes Jahr zugegen, weil sie eigentlich anlässlich des Mitzvah Day für einen guten Zweck backen wollten.
Außerdem kommt es immer wieder zu antisemitischen Schmierereien auf dem Campus, die zwar schnell überdeckt wurden, aber ein beschämender Anblick für eine Universität in einer Stadt sind, die selbst in den dreißiger Jahren NSDAP Hochburg war und noch immer dabei ist, ihre Rolle aufzuarbeiten.

Neben diesen konkreten Vorkommnissen geht von rechtsextremen Aktivitäten aber vor allem auch eine latente Gefahr aus. Internationale Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund fühlen sich als Feindbilder der Rechten eingeschüchtert. Personen, die sich in Bereichen engagieren oder dazu forschen und lehren, die Faschisten nicht gefallen, sehen sich Drohungen ausgesetzt und können sich nie ganz sicher sein, nicht Opfer einer Attacke zu werden.

Faschismus kennzeichnet sich nämlich auch durch eine radikale Wissenschaftsfeindlichkeit, bei der Erkenntnisse unterdrückt werden sollen, die nicht in das Weltbild der Rechten passen. Zuletzt zeigte sich dies eindrucksvoll im Schulterschluss Rechtsextremer mit anderen Gruppen in der “Querdenker”-Bewegung. Deren Gefahr gipfelte nicht nur im Versuch das Reichstagsgebäude zu stürmen, sondern auch in einem Brandanschlag auf das Robert-Koch Institut im Oktober letzten Jahres.

Ein solches Klima der Angst an einer Universität zu verhindern, die ein Ort des freien Wissensaustausches und ein sicherer Hafen sein soll, und dabei die Wissenschaftsfreiheit zu verteidigen, ist Verantwortung aller Akteur*innen, seien es die Landesregierung, das Universitätspräsidium oder die Studierendenschaft und ihre Organe.
Antifaschismus muss Ziel und Grundsatz jeder Universität sein und ist ein zutiefst hochschulpolitisches Thema.

Die Göttinger Hochschulpolitik ist antifaschistisch

Auch innerhalb der Studierendenschaft gibt es zahlreiche antifaschistisch arbeitende Gruppen und Initiativen. Bei vielen von ihnen ist dieses Ziel tief verwurzelt und geht bis an ihre Anfangszeit zurück. So mobilisieren sie schon seit Jahrzehnten gemeinsam für Demonstrationen und veröffentlichen Recherchen in ihren Publikationen. Daneben wird das Thema – egal ob gerade auch welche von ihnen den AStA stellen – in die universitären Gremien getragen, wann immer diese dafür die Gelegenheit bieten. So zuletzt mit einer Resolution (nur aus dem Uninetz abrufbar) in der konstituierenden Sitzung des Studierendenparlaments vor fast einem Jahr, in der dieses den rechten Terror von Hanau verurteilte und den AStA um Bearbeitung der Problematik bat.

Die Verbotsdiskussion trifft somit auch die Hochschulgruppen und den AStA, welcher generell die Aufgabe hat, ihr Engagement zu fördern oder sogar von ihnen mit gebildet wird. Er ist zwar mehr, als die Summe seiner Teile, aber eben auch das: eine Institution, deren Verbot zwar fernliegt (oder auch nicht, wenn man sich Hochschulgesetze in anderen Bundesländern anschaut), die aber von antifaschistischen Gruppen mit Leben gefüllt wird und einen dementsprechenden Schwerpunkt gesetzt hat.

“Wir bekennen uns zum Antifaschismus als unantastbarem Leitprinzip aller Demokrat*innen […]”

Mit diesem Satz kennzeichnet der aktuelle AStA seine Arbeit in der im September letzten Jahres erschienen Halbzeitbilanz, die einen Ersatz für den aufgrund der Corona-Pandemie obsoleten “Fahrplan” sein sollte, welcher für den Beginn der Legislatur geplant war.

Praktisch haben wir uns vor allem sehr im Bereich der politischen Bildung engagiert. So wurde vom gleichnamigen Referat eine ganze Veranstaltungsreihe zu rechten Verschwörungsmythen durchgeführt mit Vorträgen von Professor Samuel Salzborn zum Thema “Antisemitismus – Ursprung und wiederkehrende Strukturen in Verschwörungsmythen”, zu “Corona und die extreme Rechte” mit Natascha Strobl und Anna Rosga referierte über die “Anastasia-Bewegung: Rechts-esoterische Siedler_Innen im ländlichen Raum.”
Außerdem organisierte man einen Live Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau, denn auch der Erhalt der Erinnerungskultur stellt für uns ein Mittel gegen das Wiederaufkeimen des Faschismus dar.
Wir haben uns mit anderen Akteur*innen wie der DGB Jugend Braunschweig im Rahmen der Jugendprojektwoche für eine solidarische Gesellschaft vernetzt, die einen Beitrag mit dem Titel “Wir sind alle Antifa – Antifaschistische Wurzeln der Gewerkschaften” lieferte.
Schließlich tragen wir gerade auch Rückmeldungen aus der Universität für eine Anfrage des “Störungsmelders” der ZEIT zusammen und hoffen, hiermit etwas zu dessen wichtiger Recherchearbeit beitragen zu können.

Dies sind nur einige der Beispiele für antifaschistische Arbeit eures AStAs. Neben der Bildungsarbeit, Förderung des kritischen Nachfragens und dem Bereitstellen und Verteilen von Information zu rechten Umtrieben an und um die Uni, hätten wir uns auch gerne mehr aktionistisch engagiert, was die Pandemie leider häufig erschwert hat. Sollte die aktuelle Koalition ihre Zusammenarbeit fortsetzen, wofür momentan viel spricht, ist jedoch auch hier wieder mehr Aktivität zu erwarten und ebenso soll die Arbeit im Göttinger Bündnis gegen Rechts wieder stärker zu Geltung kommen.

Gemeinsam gegen Verbote, Repression und für einen echten Diskurs!

Wir hoffen dieser Text konnte euch etwas Klarheit zu unseren Positionen bringen und was dieser Kampf mit Hochschulpolitik zu tun hat.
Wer Antifaschismus verbieten will oder ihn diskreditiert, richtet sich gegen uns und unsere Arbeit. Er richtet sich gegen unsere Partner*innen in Gruppen auf und um dem Campus und die Opfer des Rechtsextremismus, zu denen im speziellen und allgemeinen natürlich auch Studierende, Professor*innen und Mitarbeitende an unserer Universität gehören.
Wer eigentlich die Aufgabe hat, antifaschistische Arbeit zu unterstützen, tut das Gegenteil, wenn er entsprechende Positionierungen unterdrückt. In einem solchen Fall darf man von uns kein Zurückweichen erwarten, sondern muss damit rechnen, dass wir uns öffentlich wehren. Das ist Aufgabe des AStA und wir schulden es allen Opfern des Faschismus, vergangenen und zukünftigen.

Für eine antifaschistische Studierendenvertretung! Alerta!

Nutzung von AStA Garten und Seminarräumen

Liebe Studierende,

die Nutzung des AStA Gartens und auch der Seminarräume ist leider weiterhin nicht möglich. Wir geben uns große Mühe die Lage ständig zu prüfen und befinden uns auch momentan im Austausch mit dem Gebäudemanagement der Universität. Sollte sich etwas ändern, erfahrt ihr es natürlich schnellstmöglich. Ausnahmen wurden höchstens für das Verteilen von Zeitschriften und ähnliche Kleinigkeiten genehmigt. Die Beschränkung gilt für Fachschaften, Fachgruppen und andere Gremien genauso wie für Hochschulgruppen. Wir sehen uns zur Zeit nicht in der Lage eine ordnungsgemäße Nutzung durch Dritte sicherzustellen.
Wir bitten um euer Verständnis.

Euer AStA

Darlehensvergabe und COVID19

Aktuell ist eine Vergabe von Darlehen nicht möglich, auch nicht eletktronisch. Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung, die allerdings auch von den Vorgaben der Universität und den gesetzlichen Bestimmungen zu COVID 19 abhängt. Bei der Sozialberatung bekommt ihr per Mail Infos zu alternativen Finanzierungsquellen. Wir bitten um Verständnis.

At the moment the interest free student credits can unfortunately not be granted due to the current situation with COVID19. An electronic process is not possible either. We are trying to find a fast solution for this problem. Of course this will depend on the rules of the university leadership and the restrictions imposed by the government. You can still contact our social counseling via mail to inform yourself over alternatives. We ask for your understanding.

Der Vorsitzende
The Chairman

Services der GWDG

English version below


Services der GWDG

Da sich das Leben von uns allen gerade noch mehr als sonst ins Virtuelle verlagert, hier ein paar Hinweise auf die digitalen Services von GWDG und SUB, die allen Studierenden kostenfrei zur Verfügung stehen. Eine regelmäßig akualisierte Übersich über die Services der GWDG findet ihr unter https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=de:services:mobile_working:start

Hinweis: Mit dem “studentischen Account” ist im allgemeinen euer E-Mail-Account gemeint, den ihr auch zur Anmeldung bei eCampus, Stud.IP etc. verwendet.

Falls ihr Probleme mit den GWDG-Diensten habt habt, wendet euch an den GWDG-Support: support@gwdg.de


Services of GWDG

Because life for all of us will be shifting even more into the virtual sphere over the next weeks, here is some advice about the digital services of GWDG and SUB (for the library service). All the services that are listed are free to use with your student account! Please also find a current overview of the GWDG services under https://info.gwdg.de/dokuwiki/doku.php?id=en:services:mobile_working:start

Your “student account” is the account you use for mail, eCampus, Stud.IP etc

In case of any problems with GWDG services write an email to support@gwdg.de

COVID 19: Maßnahmen des AStA

Liebe Studierende und andere Interessierte,

um unseren Beitrag zum Schutz der Allgemeinheit zu leisten, haben wir uns als AStA entschieden den Betrieb bis auf weiteres einzuschränken. Dies bedeutet eine Reihe von Maßnahmen:

  • Sekretariat, Geschäftsstelle und alle anderen Anlaufstellen sind für die Öffentlichkeit geschlossen. Bei wichtigen Anliegen, könnt ihr uns vor Allem per E-Mail erreichen.
  • Wenn ihr eine Rechtsberatung braucht, so schreibt euer Problem per Mail an: recht@asta.uni-goettingen.de
  • Alle Veranstaltungen im Stilbrvch, AStA Garten und Seminarräumen sind ausgesetzt. Das Gebäude wird nur noch mit Schlüssel zu betreten sein. Büros im Gebäude sollten jeweils nur für kurze Zeit und bei dringenden Anliegen genutzt werden.
  • Wir werden uns im Prozess der Maßnahmenfindung der Universität weiter für eure Anliegen einsetzen und euch informiert halten. Nachfragen werden wir nach Möglichkeiten versuchen zu beantworten. Leider sind einige der angekündigten Schritte der Universität noch unkonkret, was auch wir nicht immer auflösen können.
  • Bei all diesen Prozessen kann es zu Verzögerungen kommen. Auch wir befinden uns zur Zeit im Umstellungsprozess für Home-Office
  • All dies gilt erst einmal bis auf weiteres und wahrscheinlich bis mindestens zum 20.04.

Euer AStA