PRESSEMITTEILUNG: „FESTIVAL DER VIELFALT“ DES GÖTTINGER ASTA WAR GROßER ERFOLG

Am 13. Juli veranstaltete der AStA der Universität Göttingen seine bisher größte Veranstaltung. Ungefähr 1000 bis 1200 Besucherinnen und Besucher fanden sich über den Tag verteilt auf dem kleinen Campus ein und genossen bei bestem Wetter die gemütliche Atmosphäre mit kühlen Getränken und Livemusik von Gruppen aus der Studierendenschaft und Universitätsgemeinde.
Doch auch der inhaltliche Teil sollte nicht zu kurz kommen. So gab es am frühen Nachmittag einen reichhaltigen informativen Teil mit Workshops aus den Bereichen Diversität und Nachhaltigkeit wie einen WenDo Kurs oder auch ein Nachhaltigkeitskino, bei dem nachhaltig produzierende Filmemacher ihre Projekte vorstellten und im Anschluss für Fragen aus dem Publikum offenstanden.
Sehr gut angenommen wurden Infostände der verschiedenen studentischen Gruppen auf der Initiativenstraße, und der universitären Einrichtungen und Partner. Auch hier konnten wir unserem Anspruch auf Vielfalt gerecht werden. So waren u.a. die „Jugend rettet“- und „Terre de femmes“-Hochschulgruppe anwesend und auch das Campus Office, der March for Science und die Techniker Krankenkasse und präsentierten sich und ihr Engagement.
Am Abend ging es dann in den gemütlichen Ausklang des Semesters. Mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm, einer V+ Lounge und einem Angebot an Streetfood schloss das Festival die Vorlesungszeit des Sommersemesters.
„Wir sind froh und stolz das Campusfestival wieder für die breite Masse geöffnet zu haben und das wir den Studentinnen und Studenten unserer Universität einen informativen Tag, entspannten Semesterausklang und schönen Einstieg in die Semesterferien bieten konnten“, sagt der für das Festival verantwortliche Außenreferent des AStAs Dominik Bollendorf.

PM „Festival der Vielfalt“ des Göttinger AStA war großer Erfolg

Pressemitteilung: Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen niedersächsischer Hochschulen

 

Am 14.06. fand das erste Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen niedersächsischer Hochschulen mit 35 Teilnehmenden in der Paulinerkirche in Göttingen statt. Ziel der Veranstaltung war es, Koordinatorinnen und Koordinatoren für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie engagierten Studierenden eine Plattform für den Austausch rund um das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen zu bieten und den Aufbau eines niedersächsischen Nachhaltigkeits-Netzwerks zu unterstützen. An der von der Universität Göttingen und dem Göttinger AStA organisierten Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter von 15 niedersächsischen Hochschulen, des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Göttingen, des Hoch-N Verbunds, des netzwerk n sowie der Organisation Fossil Free Göttingen teil.

Während des Treffens informierten sich die Teilnehmenden über die verschiedenen Implementierungen und Verankerungen von Nachhaltigkeit an Hochschulen und diskutierten gemeinsame Herausforderungen, Ziele und Projekte. Dabei wurde Nachhaltigkeit in sechs verschiedenen hochschulrelevanten Handlungsfeldern beleuchtet: Governance, Lehre, Forschung, Betrieb, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Transfer. Die themenspezifischen Gruppenarbeiten wurden durch Impulsvorträge der Poolstellen für Nachhaltigkeit des AStA der Universität Göttingen, Fossil Free Göttingen und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften abgerundet.

Alle Teilnehmenden empfanden es als sehr bereichernd, sich über die verschiedenen Nachhaltigkeitsansätze der Hochschulen auszutauschen sowie die Barrieren, Lösungen sowie Ziele offen und konstruktiv in der Gruppe zu diskutieren. Als Ausbilder zukünftiger Entscheidungsträgerinnen und -trägern haben Hochschulen die gesellschaftliche Verantwortung Bildung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und weiter auszubauen. Da für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele regionale, nationale und internationale Kooperationen und Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen werden, wollen niedersächsische Hochschulen in Zukunft den Austausch weiter intensivieren und gemeinsame Projekte initiieren.

AStA der Uni Göttingen, 18. Juni 2018
______________________________________________________________________
Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

 

PM Nachhaltigkeits-Netzwerktreffen niedersächsischer Hochschulen

Pressemitteilung: AStA fördert Initiativen

 

Mit der Verabschiedung des neuen Haushalts durch das Studierendenparlament vom 23. April 2018 wurde der Weg für eine stärkere Initiativenförderung an unserer Universität durch den AStA freigemacht. Der Initiativenförderung, die sich dem Leitmotiv „Vielfalt in Lehre, Studium und Leben“ verschrieben hat, ist eine Budgeterhöhung von 5.000€ auf 14.000€ bewilligt worden. Dies soll eine stärkere Unterstützung für Projekte garantieren, welche einen positiven gesellschaftlichen Beitrag im sozialen, wie wissenschaftlichen Sinne erfüllen. Hierbei ist es dem AStA ein wichtiges Anliegen den Initiativen ein größtmögliches Maß an Autonomie zu gewährleisten, bei Bedarf jedoch gleichzeitig problemorientierte Lösungen z.B. bei der Beantragung von Mittel anzubieten.

Zudem hat der AStA am 23.05.2018 eine Initiativenmesse veranstaltet an der sich 20 studentische Initiativen präsentiert haben. Ungefähr 500 Besucherinnen und Besucher haben die Chance genutzt, und sich über die Initiativen informiert.
Ziel der Messe war es zum einen, die Reichweite und den Bekanntheitsgrad studentischer Projekte und Initiativen zu steigern, sowie eine stärkere Nachwuchsarbeit zu ermöglichen, und zum anderen die Studierenden über das breite Angebot zu informieren und die Möglichkeit zu bieten sich über den akademischen Alltag hinaus fort- und individuelle Fähigkeiten auszubilden.

Studierende die bereits eine Initiative gegründet haben und sich noch nicht im Initiativenverzeichnis befinden, oder eine Neugründung eintragen wollen können dies in wenigen einfachen Schritten machen. Studentische Gruppen können sich zwecks Aufnahme in das Verzeichnis per E-Mail an das Hochschulreferat unter (hochschule@asta.uni-goettingen.de).

AStA der Uni Göttingen, 04. Juni 2018
______________________________________________________________________________
Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

 

PM AStA fördert Initiativen

Pressemitteilung: AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

 

Am Montag, den 23. April, verabschiedete das Studierendenparlament der Universität Göttingen
den Haushalt für das kommende Geschäftsjahr.
Der Haushalt steht ganz im Lichte des Leitgedankens „Vielfalt in Lehre, Studium und Leben“.
Vorgesehen ist ein größeres Budget für die Initiativenförderung, dieses wird hierbei von 5.000€
auf 14.000€ angehoben. Damit wollen wir die Studierendenschaft animieren und unterstützen,
das Campusleben aktiv mitzugestalten und durch eigenständige Projekte zur kulturellen Vielfalt
im Studienalltag beizutragen.
Auch eingeplant ist ein Campusfestival, welches sich als „Festival der Vielfalt“ an alle Studierenden
richtet und sie einlädt, sich aktiv daran zu beteiligen.
Zudem sieht der Haushaltsplan eine schlanke Referatsstruktur vor. Im Vergleich zum Vorjahr
wurde die Anzahl an Referaten von acht auf fünf reduziert.
Dies ermöglicht eine effizientere Koordination und Kommunikation innerhalb des AStAs. Für
den referatsübergreifenden Austausch bei den wichtigen Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit
und Diversität wurden Poolressorts geschaffen, in denen Beauftragte aus verschiedenen Referaten
die entsprechenden Themenkomplexe interdisziplinär bearbeiten.
Unterstützt werden die fünf Referentinnen und Referenten durch insgesamt 30 Sachbearbeiterinnen
und Sachbearbeiter. Dafür sieht der Haushaltsplan insgesamt eine Personalkostensteigerung
von lediglich 2.000€ vor – was im Vergleich zum Planhaushalt des Vorjahres einer Steigerung
von weniger als einem Prozent entspricht.
Diese Personalstruktur ermöglicht es, das breitgefächerte Veranstaltungs- und Projektportfolio
nicht nur finanziell, sondern auch personell zu leisten. Damit können wir nicht nur einen Teilbereich
der studentischen Interessen abdecken, sondern die Studierendenschaft in ihrer Vielfalt
aufgreifen und mitnehmen.
„Mit diesem Haushaltskonzept können endlich wieder die Interessen aller Studierenden realisiert
werden. Insbesondere möchten wir die Studierenden zur aktiven Teilhabe am Campusleben einladen.“
merkt der AStA-Vorsitzende Rene Rahrt zum Haushalt an.

 

PM AStA der Uni Göttingen stellt neuen Haushaltsplan vor

Pressemitteilung: ZESS muss über 60 Kurse streichen

Die Zentrale Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen muss ab sofort massive Einsparungen vornehmen und daher viele Kurse streichen.
Allein zum kommenden Sommersemester sollen 34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester. Daher werden nach aktuellen Schätzungen im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Platz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. Manche der bevorstehenden Kurse sind bereits jetzt sechsfach überbucht.
Von den Streichungen betroffen sind alle Arten von Kursen – von Englisch über Spanisch bis hin zur Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Excel. Die Kursangebote in Chinesisch, Finnisch, Norwegisch und Arabisch werden sogar gänzlich entfallen.
Hart getroffen werden auch angehende Erasmusstudierende, die mitunter mit drei Wartesemestern für einen Einsteigerkurs zu rechnen haben. Um dann das für den Auslandsaufenthalt erforderliche Sprachniveau zu erreichen, sind bis zu drei weitere Semester einzuplanen – so wäre der Erasmus-Aufenthalt nicht in der Regelstudienzeit für den Bachelor zu absolvieren.
Hauptgrund für die Streichungen ist die mangelnde Finanzierung für das ausgebaute Kursangebot. Zum einen werden immer mehr Kurse gefordert, zum anderen wird aber das Budget dieser Entwicklung nicht angepasst.
Der AStA kritisiert die Doppelmoral der Universität. Einerseits preist sie ihren Dreiklang „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ nach außen hin an, andererseits aber unternimmt sie kaum etwas, um diesem Anspruch gerecht zu werden: Statt die steigende Nachfrage an Kursen in der Digitalisierung und in den Sprachen zu bedienen, wird das Angebot verkleinert. Dadurch wird auch der fächerübergreifende Diskurs von Studierenden verschiedener Fakultäten, der für die Diversität der Universität essenziell ist, eingeschränkt.
Statt dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und Gelder für die ZESS bereitzustellen, fließen Millionenbeträge in Prestigeobjekte wie das „Forum Wissen“. Das Kerngeschäft der Universität – die Lehre – gerät dabei mehr und mehr aus dem Blickfeld.
Wir als Vertretung aller Studierenden fordern deswegen, dass entsprechend der großen Nachfrage das Budget für die ZESS-Kurse erhöht wird, denn nur so kann die Universität ihrem Anspruch von „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ auch in der Lehre gerecht werden.
Die Universität muss auch kurzfristig – also schon zum Sommersemester – für das ZESS mehr Geld bereitstellen, um die Zahl der ausfallenden Kurse so gering wie möglich zu halten.

AStA der Uni Göttingen, 22. März 2018


Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Zess muss über 60 Kurse streichen

Pressemitteilung: Uni Göttingen hat einen neuen AStA!

Am 28.02.2018 wählte das Studierendenparlament der Georg-August-Universität Göttingen in seiner achtzehnstündigen konstituierenden Sitzung einen neuen AStA. Nachdem die bisherige Koalition bei den Uniwahlen im Januar keine Mehrheit mehr in der Studierendenschaft finden konnte, wird der AStA nun in einer Koalition aus den Gruppen Arbeitsgemeinschaft
Demokratischer Fachschaftsmitglieder (ADF), Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) getragen.

Neuer AStA Vorsitzender ist Rene Rahrt (ADF). Das Finanzreferat übernimmt Marcel Munzel (LHG), das Amt des Außenreferenten und stellv. Vorsitzenden hat zukünftig Dominik Bollendorf (RCDS) inne und das Hochschulreferat wird von Liv Lehnau (ADF) betreut, die auch zur stellv. Finanzreferentin bestimmt wurde.
Der AStA nimmt nun schnellstmöglich seine Arbeit auf. Alle Referenten freuen sich über den Rückhalt aus dem Parlament, welches seiner Aufgabe durch eine angeregte demokratische Debattenkultur und kritische Hinterfragung der aufgestellten Kandidaten mehr als gerecht wurde.

Der neue Vorsitzende Rene Rahrt sagte: „Als unabhängiger AStA stellen wir wieder den Service für alle Studierenden in den Fokus. Wir wollen die Fachschaften dabei unterstützen, individuelle und nachhaltige Verbesserungen der Studienbedingungen in den verschiedenen Fachkulturen zu finden. Wir werden ein gesamtheitliches Konzept für soziale und kulturelle Angebote entwickeln und umsetzen.“

Finanzreferent Marcel Munzel ergänzt „Wir realisieren eine schlanke effiziente AStA-Struktur, die durch starke Inhalte wie Digitalisierung und Initiativenförderung überzeugt.“

„Ich freue mich, für die Studierenden zukünftig u.a. ein breites Veranstaltungsspektrum zu erarbeiten, in dem wir möglichst viele Themengebiete fokussieren, um den breitgefächerten Interessen der Studierendenschaft gerecht zu werden und diese Interessen dann auch angemessen nach außen zu vertreten“, führt abschließend Außenreferent Dominik Bollendorf aus.

AStA der Uni Göttingen, 01.März 2018

EDIT: In der vertagten konstituierenden StuPa Sitzung am 14. März, wurde außerdem Sophia Nehring als Referentin für das Sozialreferat gewählt.

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM Uni Göttingen hat einen neuen AStA! (01.März 2018)

Blick in die Göttinger Innenstadt

Pressemitteilung: Wohnraumproblem angehen – AStA zum Gespräch beim Oberbürgermeister

Die AStA-Vorsitzende Silke Hansmann war am heutigen Freitag zum Gespräch bei Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler zum Thema Wohnraum. Ziel der Stadt und des AStA ist es mehr bezahlbaren Wohnraum in Göttingen zu schaffen und den bestehen Wohnraum zu erhalten. Göttingen muss für alle Studierenden eine bezahlbare Stadt bleiben, um weiterhin viele Studierende anzulocken.

Dazu erklärt Silke Hansmann, AStA-Vorsitzende: „Wir sind uns einig. Das Studentenwerk Göttingen braucht dringen mehr Geld von der Landesregierung, um mehr Wohnheime zu errichten und die bestehenden zu sanieren. Die neue Landesregierung muss jetzt schnell handeln. Das versprochene Wohnbauprogramm für die Studierendenwerke in Niedersachsen muss zügig kommen. Wir brauchen dringen mehr bezahlbaren Wohnraum in Göttingen. Dafür muss der allgemeine Wohnungsmarkt auch durch mehr Studierendenwohnheime entlastet werden. Die Mietpreissteigerungen der letzten Jahre sind auf Dauer nicht mehr sozial verträglich. Ein Landesprogramm für die Studierendenwerke muss daher ein großer Wurf sein und darf kein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Wir freuen uns, dass wir mit dem Oberbürgermeister bei dieser Forderung einen Verbündeten auf unserer Seite haben.“

 

AStA Uni Göttingen, 12. Januar 2018

 

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM: Wohnraumgespräch mit OB (12.01.2018)

Pressemitteilung: AStA begrüßt Instandsetzungsbeginn in der Roten Straße

Der Stiftungsrat des Studentenwerks hat in seiner Sitzung vom 14. Dezember grundsätzlich beschlossen, die Studierendenwohnheime in der Roten Straße 1-5/Burgstraße 52 zu sanieren. Die Instandsetzung der Häuser war schon lange geplant, aber immer wieder aufgeschoben worden, da die Verhandlungen zwischen den Bewohner*innen und dem Studentenwerk ergebnislos abgebrochen worden waren. „In Göttingen wird es seit Jahren immer schwieriger für Studierende eine Wohnung zu finden. Es ist unbedingt erforderlich bestehenden Wohnraum mit bezahlbaren Mieten zu erhalten“, erklärt Nikolai Palmer, Sozialreferent des AStA.

Im Vorfeld der Sitzung hatte die Vorsitzende des Stiftungsrates, Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel, die Initiative ergriffen und ein erstes Gespräch mit den Bewohner*innen geführt. Der AStA begrüßt den Beschluss des Stiftungsrates zum Sanierungsbeginn und das damit gefasste klare Bekenntnis zum Erhalt der Häuser. „Wir freuen uns, dass die Umsetzung der dringend nötigen Instandsetzung jetzt endlich beginnt und begrüßen den Einsatz von Frau Beisiegel für die betroffenen Studierenden“, ergänzt AStA-Vorsitzende Silke Hansmann.

Die Stiftungsratssitzung war von einer gemeinsamen Kundgebung der Wohnrauminitiative und des Bündnisses Wohnheime gegen Mieterhöhungen, an der etwa 200-300 Personen teilnahmen, begleitet worden, um für sozialverträgliche Mieten in allen Wohnheimen und den Sanierungsbeginn in der Roten Straße 1-5/Burgstraße 52 zu demonstrieren. Das Studentenwerk kündigte daraufhin eine Schließung der Zentralmensa an, in deren Foyer die Kundgebung stattfand. Erst durch vermittelndes Eingreifen der AStA-Vorsitzenden Silke Hansmann konnte dieser Entschluss rückgängig gemacht werden, sodass die Mensa auch am Nachmittag geöffnet blieb.

„Sowohl das Bündnis Wohnheime gegen Mieterhöhungen, als auch die Wohnrauminitiative sind wichtige Bündnispartner*innen des AStA im Kampf um bezahlbaren studentischen Wohnraum und beide stellen selbstverständlich kein Sicherheitsrisiko dar, wie das Studentenwerk befürchtet hatte. Der absolut friedliche Verlauf des Protests bestätigt dies“, so Friedrich Paun, Außenreferent des AStA, abschließend.

 

AStA Uni Göttingen, 18. Dezember 2017

 

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM: Rote-Straße-Sanierung (18.12.2017)

Pressemitteilung: Göttinger Studie belegt weitere Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt – AStA zeigt sich besorgt

Zur kürzlich veröffentlichten Studie der Mietpreisentwicklung in Göttingen vom Ethnologen Michael Mießner (Göttingen) erklärt Sozialreferent Nikolai Palmer: „Die Studie bestätigt unserer Erfahrungen. Immer mehr Studierende finden keine bezahlbare Wohnung in Göttingen. Studierende mit dem fehlenden finanziellen Hintergrund der Eltern sind immer verzweifelter. Viele Studierende arbeiten im Monat mehr, als das sie studieren. Diese Entwicklung führt zu einer immer stärkeren Arbeitsbelastung, schlechteren Studienbedingungen und vermehrten psychischen Belastungen. Diese Entwicklungen sind besorgniserregend und so nicht tragbar.“

„Zusätzlich zu den allgemeinen Mietpreissteigerungen hat das Studentenwerk Göttingen die Mieten letztes Jahr drastisch erhöht. Die Suche nach bezahlbaren Wohnraum wird dadurch weiter verschärft. Hier sind das Studentenwerk und das Land gefragt, ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Studierende zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus muss auch der soziale Wohnungsbau gestärkt werden. Wir wollen keine sozialen Konflikte verschärfen, sondern ausreichend bezahlbaren Wohnraum für Alle“, ergänzt Außenreferent Friedrich Paun.

Abschließend erklärt AStA-Vorsitzende Silke Hansmann: „Die Politik ist zum sofortigen Handeln aufgefordert. Es braucht dringend Investitionen in den sozialen Wohnungsbau und die Studierendenwerke. Wenn Bund, Land und Kommune nicht schnell ein Investitionsprogramm auf den Weg bringen steht der Göttinger Wohnungsmarkt vor dem Kollaps. Die Folgen für die Hochschulen in Göttingen wären dramatisch. Das Grundrecht auf Bildung ist so nicht mehr verwirklichbar. Ein Studium darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.“

 

AStA Uni Göttingen, 21. November 2017

 

Zum Hintergrund: Der Göttinger Ethnologe Michael Mießner hat in einer neuen Studie die Mietpreisentwicklung in Göttingen erforscht. Die Studie zeigt eine dramatische Entwicklung auf dem Göttinger Wohnungsmarkt auf. Als Allgemeiner Studierendenausschuss mahnen wir seit Jahren die Politik, dass dringend etwas im Bereich bezahlbarer Wohnraum in Göttingen geschehen muss, um die soziale Öffnung der Göttinger Hochschulen nicht zu gefährden. Die Mietpreise sind in den letzten vier Jahren um fast 25% gestiegen. Die Durchschnittskaltmiete beträgt mittlerweile fast 10€. Der Anteil von Wohnungen mit einer Kaltmiete von unter 7,50€ ist von 43% auf 13% gesunken. Gleichzeitig sinkt die Zahl der BAföG-Empfänger*innen auf unter 20% der Studierenden. Die Wohnpauschale von 250€ reicht dabei nicht, um sich eine Wohnung in Göttingen leisten zu können. Gerade in den noch vergleichsweise günstigen Stadteilen wie Grone steigen die Mieten am stärksten. Diese Entwicklung führt zu einer immer stärkeren Verdrängung einkommensschwächerer Gruppen aus dem gesamten Stadtgebiet.

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für diese ein politisches Mandat wahr.

PM: Mietpreisentwicklung Göttingen (21.11.2017)

Pressemitteilung: Erster Erfolg im Streit um die Mieterhöhungen des Studentenwerks: Härtefallfonds in Höhe von 20.000€ für alle Verlängerungsgründe

Durch die kontinuierliche Arbeit des AStA der Uni Göttingen und des Bündnisses Wohnheime gegen Mieterhöhungen konnte ein erster Erfolg im Streit um die Mieterhöhung in den Wohnheimen des Studentenwerks erzielt werden.

Alle Personen, die ihre Wohnzeit beim Studentenwerk verlängern und deswegen einen neuen Mietvertrag unterschreiben müssen, können nun einen Antrag beim Sozialwerk stellen und die Differenz zu ihrer alten Miete, die durch die allgemeinen Mieterhöhungen seit Anfang des Jahres entstanden ist, zurückerhalten. Dies gilt für alle Verlängerungsgründe, also neben der Nicht-Anrechnung von Wohnzeit für die Tätigkeit in der Wohnheimselbstverwaltung und reguläre Härtefallanträge, auch für erst jetzt umgesetzte Umzugsanträge und Verlängerungen von WG-Nachzügler*innen.

Nikolai Palmer, Sozialreferent beim AStA, erklärt dazu: „Wir freuen uns, dass hier eine dringend benötigte Übergangslösung gefunden wurde, um eine Mehrbelastung bereits in den Wohnheimen wohnender Studierender zu vermeiden.

Die Einrichtung eines solchen Fonds war nötig geworden, nachdem das Studentenwerk Anfang des Jahres 2017 nicht nur die Mieten drastisch erhöht hatte, sondern auch das bisherige Verlängerungsverfahren umgestellt hatte, so dass Bewohner*innen bei Verlängerungen einen neuen Mietvertrag mit der höheren Miete unterschreiben müssen.

Die Einrichtung eines solchen Härtefallfonds kann nur ein erster Schritt und eine vorübergehende Lösung sein. Wir werden uns weiter gemeinsam mit dem Bündnis Wohnheime gegen Mieterhöhungen dafür einsetzen, dass die Mieterhöhungen vollständig zurückgenommen werden und studentisches Wohnen wieder bezahlbar wird“, erklärt Friedrich Paun, Außenreferent des AStA, abschließend.

AStA Uni Göttingen, 15. September 2017

 

Der AStA der Universität Göttingen ist die Interessensvertretung der über 30.000 Studierenden der Universität Göttingen. Der AStA hat insbesondere die hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden in Hochschule und Gesellschaft wahrzunehmen. Dazu hat der AStA die Aufgabe, die politische Bildung der Studierenden und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. In diesem Sinne nimmt der AStA für seine Mitglieder ein politisches Mandat wahr.

Pressemitteilung: Härtefallfonds des Studentenwerks (15.09.2017)