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Die Vergangenheit in der Gegenwart – Post/Kolonialismus in der Lehre

11. Juni @ 14:00 - 16:00

In der Veranstaltungsreihe „‚Alle gleich anders?!‘ Diversität in Theorie und Praxis“ steht in diesem Jahr der Umgang mit der (deutschen) Kolonialgeschichte in der Lehre im Mittelpunkt. Die Sichtbarmachung und Benennung von Rassismus und kolonialen Kontinuitäten, vornehmlich durch Schwarze zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteur*innen sowie zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Akteur*innen of Color, haben in jüngster Zeit zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem so genannten kolonialen Erbe in Deutschland geführt. Diese Debatte adressiert auch die Wissenschaft und ihre Institutionen, die im 19. und 20. Jahrhundert wesentlich zur Legitimation und Reproduktion von Rassismus und Kolonialismus beigetragen haben. Gleichzeitig war und ist Wissenschaft ein Ort, an dessen marginalisierten Rändern kontinuierlich Kritik und Widerstand formuliert und praktiziert wurde und wird.

Vor diesem Hintergrund werden in der Podiumsdiskussion ausgewiesene Expert*innen – unter Einbezug studentischer Perspektiven – über den Umgang mit kolonialen Kontinuitäten in der universitären Lehre diskutieren.
Eingeladen sind:

  • BIPoC-Kollektiv Göttingen
  • Dr. Amma Yeboah, Psychodynamische Supervisorin & Coach sowie Fachärztin für Psychiatrie & Psychotherapie
  • Dr. Michael Kraus, Kustos der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen, u.a. Kooperationspartner im niedersächsischen Provenienzforschungs-Verbundprojekt PAESE
  • Moderation: Tsepo Bollwinkel

Eine Anmeldung ist erforderlich! Weitere Infos sind hier zu finden.

Eine Veranstaltung der Universität Göttingen

Details

Datum:
11. Juni
Zeit:
14:00 - 16:00
Website:
https://www.uni-goettingen.de/de/484533.html

Veranstaltungsort

online

Veranstalter

Universität Göttingen