Pressemitteilung: Studierendenparlament unterstützt Forderung nach studentisch legitimierter Vertretung in Akkreditierungsrat

Das Studierendenparlament der Universität Göttingen hat sich in seiner Sitzung vom 6. Juli ohne Gegenstimme der Resolution der LandesAStenKonferenz (LAK) bezüglich des Konflikts zwischen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem studentischen Akkreditierungspool angeschlossen.

Ausgangspunkt des Konflikts war die Weigerung der Hochschulrektorenkonferenz, den vom 38. Poolvernetzungstreffen des studentischen Akkreditierungspools gewählten studentischen Vertreter in den Akkreditierungsrat zu entsenden. Dieser ist das höchste Gremium des Akkreditierungswesens für Studiengänge, welches deren Qualität sicherstellen soll.

In der beschlossenen Resolution stellt sich das Studierendenparlament an die Seite des Akkreditierungspools und verurteilt die Handlungen der HRK. Nicht nur wurde der legitim gewählte Vertreter nicht ernannt, sondern die HRK hat sich ohne Rücksprache mit studentischen Vertretungen selbst auf die Suche nach einem*einer Kandidat*in begeben.

Wir halten dieses Handeln für höchst bedenklich. Die Wahrung studentischer Interessen ist durch die Unterrepräsentation im Akkreditierungsrat sowieso schon schwierig genug. Wir erwarten von der Hochschulrektorenkonferenz, dass sie Entscheidungen der studentischen Selbstverwaltungen respektiert. In diesem Fall bedeutet das, den vom Akkreditierungspool gewählten Vertreter einzusetzen“, erklärt dazu Friedrich Paun, Außenreferent des AStA der Universität Göttingen.

AStA Uni Göttingen, 21. Juli 2017

 

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Studierendenparlament unterstützt Forderung nach studentisch legitimierter Vertretung in Akkreditierungsrat (21.07.2017)
Position LAK bez. studentischer Nominierung Akkreditierungspool

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