HFD-Hackathon

Plakat Online Hackathon 6. + 7. Mai

Seitenübersicht

  1. Seitenübersicht
  2. Worum geht es?
  3. Wie kann ich mitmachen?
  4. Wie läuft der Hackathon ab?
  5. Welche digitalen Dienste und Tools sollten benutzt werden?
  6. Wer sind die Ansprechpartner*innen?
  7. Hinweise zum Datenschutz


Worum geht es?


Helft mit, das digitale Sommersemester zu gestalten!

Seien es digitale Beratungsangebote, Möglichkeiten zur Partizipation von Studierenden oder digitale Prüfungen. In all diesen Feldern stehen Studierende, Lehrende und Mitarbeiter*innen vor bisher ungekannten Herausforderungen, für die kreative Lösungen gefragt sind. Diese Lösungen wollen wir beim HFD-Hackathon erarbeiten. Es sind alle Studierenden, Hochschullehrer*innen und Mitarbeiter*innen der Universität ausdrücklich eingeladen.

Bei einem Hackathon geht es darum, dass kreative Menschen für eine bestimmte Zeit (in unserem Fall 36 Stunden von 10 Uhr am 6. Mai bis 22 Uhr am 7. Mai) an einer bestimmten “Challenge” arbeitet. Auch wenn das Wort “Hackathon” es nahelegt, sind explizit auch Menschen ohne IT-Kenntnisse gesucht. Teilnehmen können alle, die kreative Ideen dazu haben, wie Lösungen zu den Herausforderungen des digitalen Sommersemesters aussehen könnten. Jede Expertise ist wichtig und richtig für den Hackathon. Nur gemeinsam schaffen wir großartige Lösungen für das digitale Semester!

Der Hackathon wird gemeinsam organisiert vom Hochschulforum Digitalisierung, dem DAAD und dem KI-Campus in Kooperation mit den teilenhmenden Hochschulen. In unserem Fall ist der Kooperationspartner an der Hochschule der AStA der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem in Entstehung befindlichen studentischen Forum Digitalisierung. Die Schirmherr*innenschaft für den Göttinger HFD-Hackathon haben die Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Chancengleichheit Prof. Dr. Andrea D. Bührmann sowie der Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen Prof. Dr. Norbert Lossau übernommen.

Wie kann ich mitmachen?


Ab sofort ist die Anmeldung für den HFD-Hackathon am 6. und 7. Mai auf dieser Website möglich.

Auf dieser Seite könnt ihr euch bzw. können Sie sich bis zum 5. Mai als Teilnehmer*in (“Hacker*in”) registrieren – entweder als Einzelperson oder schon als Team. Außerdem gebt ihr an, welche Challenge ihr gerne beim Hackathon bearbeiten möchtet.

Außerdem solltet ihr euch für die hochschulinterne Koordination in diesem Rocket.Chat Channel eintragen. Wir wollen euch und Sie darüber im Vorfeld mit hochschulspezifischen Informationen versorgen.

Wie läuft der Hackathon ab?


Am 6. Mai geht es an unserer Universität um 9:30 Uhr los. Nach einer Begrüßung und einigen organisatorischen Hinweisen für unsere Hochschule starten dann ab 10 Uhr der bundesweite Hackathon. Danach organisiert ihr euch und Sie sich in euren bzw. Ihren Teams und arbeitet die kommenden 36 Stunden an eurer Challenge. Dabei stehen euch und Ihnen Expert*innen zur Seite.

Wir empfehlen den Teams unserer Universität die zuverlässige und datenschutzfreundliche IT-Infrastruktur der GWDG für die Bearbeitung der Challenges. Unten haben wir euch eine Liste der nützlichsten Tools zusammengestellt.

Welche Challenges werden bearbeitet?

In den vier Handlungsfeldern „Lehren”, „Lernen”, „Studieren” und „Entwickeln” gibt es jeweils eigene Themencluster, die wir nachstehend vorstellen. In allen Clustern und Challenges sollen Studierende, Mitarbeiter*innen und Hochschullehrer*innen mitarbeiten, denn dadurch entstehen die besten Ideen.

Handlungsfeld „Lehren”

Erstellung von digitalen Lehrveranstaltungen
Lehrende sehen sich damit konfrontiert, für das digitale Semester von einem Tag auf den anderen ihre Präsenz-Lehrveranstaltungen digital abzuhalten. Dabei gibt es viele Dinge zu beachten: Rechtliches, Didaktisches und auch Technisches. Wie können Dozierende für digitales Lehren qualifiziert werden?


Digitale Lehre in der Umsetzung
Funktioniert die technische Infrastruktur der Hochschule zuverlässig? Welche Hardware und Software können Lehrende von den Studierenden erwarten und was passiert eigentlich, wenn der Medienserver ausfällt? Bei der digitalen Lehre in der Umsetzung gibt es vieles Wichtiges zu beachten.


Prüfungen im digitalen Semester
Ohne Prüfung keine Credits! Im digitalen Semester sind Prüfungen, die die Anwesenheit der Studierenden voraussetzen, nicht möglich. Welche üblichen Prüfungsformen sind dennoch möglich und wie können Präsenz-Prüfungsformate sinnvoll digitalisiert werden? Was gibt es dabei rechtlich zu bedenken?

Handlungsfeld „Lernen”

Digitale Studierendenbeteiligung
Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden ist wichtig für die Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten und Methoden, wird allerdings ungleich schwerer, wenn die Beteiligten allein in ihren Home Offices sitzen. Wie kann man trotzdem miteinander anstatt nebeneinander lernen?


Digitale Praxisprojekte und praktische Studienanteile
Studieren besteht nicht nur aus Vorlesungen und Seminaren, sondern mitunter auch aus praktischen Anteilen. Das umfasst das Projektstudium in Studierendenteams, verpflichtende Betriebspraktika oder auch Praktika in Laboren. Was davon kann virtuell stattfinden, für was müssen Alternativen her?


Hilfe und IT-Support für Studierende
Online-Services zum Lernen setzen voraus, dass Studierende mit technischen Geräten ausgestattet sind und sie wissen, wie man mit Hard- und Software umgeht. Die Befähigung zum kompetenten Umgang damit ist ebenso wichtig wie der IT-Support. Wie unterstützen wir Studierende im digitalen Semester gut?

Handlungsfeld „Studieren”

Digitale Beratung im Studium
Viele Studierende machen sich Sorgen über ihren Studienverlauf oder die Finanzierung ihres Lebensunterhaltes. Das geht mit psychischen Belastungen einher. Umso wichtiger werden Beratungsangebote der Campus-Einrichtungen. Welche Möglichkeiten gibt es für digitale Beratung im Studium?


Digitales Campusleben
Der gemeinsame Kaffee in der Vorlesungspause, das Bearbeiten von Übungsaufgaben oder die vom AStA organisierte Party fallen weg. Auch Hochschulgruppen müssen digitale Wege für ihre Projekte finden. Wie kann das Campusfeeling virtualisiert werden und ist studentisches Engagement digital möglich?


Internationalität und virtuelle Mobilität
Im Digitalen spielen Distanzen kaum eine Rolle. Lehrende, Mitarbeiter*innen und Studierende können sich virtuell in der Welt bewegen. Studieren in europäischen und globalen Hochschul-Netzwerken ist damit einfacher möglich. Auf welchen Wegen können diese Potenziale digital ausgeschöpft werden?


Bildungsgerechtigkeit und Barrierefreiheit
Wenn die Lehre im virtuellen Raum stattfindet, benötigen die Studierenden unbedingt einen Zugang zu technischen Geräten. Außerdem ergeben sich neue Chancen und Herausforderungen für ein barrierefreies Studium. Wie können Bildungsgerechtigkeit und Barrierefreiheit im Digitalen sichergestellt werden?

Handlungsfeld „Entwickeln”

KI in der digitalen Hochschulbildung
Künstliche Intelligenz kann zum Game-Changer für die Lehre an den Hochschulen werden. Auch für das digitale Semester verspricht KI große Chancen. Ob in digitalen Lehrveranstaltungen oder für das individuelle Studienmanagement, es werden innovative Lösungen mit Künstlicher Intelligenz gesucht.


Forschung im digitalen Semester
Infektionsschutzmaßnahmen schränken die Forschung in den Hochschulen ein, praktische Arbeiten in experimentellen Fächern sind kaum möglich. Mitarbeiter*innen und Professor*innen befinden sich im Home Office. Wie können Forschungsprojekte im digitalen Semester trotzdem vorangetrieben werden?


Governance und Administration der digitalen Hochschule
Die digitale Transformation ist ein großer Change-Prozess für Hochschulen. Das digitale Semester fordert darüber hinaus Hochschulleitung und -verwaltung. Wie sieht gutes Hochschulmanagement in diesen Krisenzeiten aus? Welchen Missionen sollen sich Hochschulen im digitalen Zeitalter widmen?

Eingereichte Challenges

  • Fragetool zur Findung von Ansprechpartner\*innen
  • Remote-IT-Support für Studierende
  • Digitale Prüfungseinsicht
  • automatische Untertitelung von Videos
  • Rocket.Chat-Bot für die Lehre
  • Lernmaterialien für Barrierefreie IT-Nutzung
  • Redeleitsystem für Gremiensitzungen
  • Wie können rassistische Strukturen und Diskriminierungserfahrungen an der Hochschule besprochen und bearbeitet werden?
  • Wie kann Antidiskriminierungsberatung für Studierende (auch im Sommersemester 2020) gut funktionieren?
  • Vorlesungen als Podcast
  • Selftracking-App für Lernaktivitäten zur Lernmotivationssteigerung

Eine vollständige Liste aller eingereichten Challenges und Kurzbeschreibungen zu ihnen ist als pdf auf der HFD-Website hochgeladen

Welche digitalen Dienste und Tools sollten benutzt werden?


Kommunikation im Team

BigBlueButton
Der Dienst BigBlueButton der GWDG wird schon umfangreich für die Lehre an der Universität genutzt. Jedes Mitglied der Universität kann einen eigenen Raum erstellen. Damit können sich Teams im Video- und Audio-Meeting austauschen.

Vorteil: Video- und Audio-Konferenz, Screen-Sharing sind möglich.
Nachteil: Der Dienst eignet sich nur für zeitlich begrenzte Meetings, nicht für dauerhaften Austausch.

Mumble
Die Studierendenschaft stellt auf Servern der GWDG ein Mumble zur Verfügung, das für digitale Audiokonferenzen genutzt werden kann.

Vorteil: Damit ist die kontinuierliche Kommunikation im Team möglich.
Nachteil: Es ist keine Videoübertragung vorhanden.


Rocket.Chat
Der Rocket.Chat ist ein Messenger mit Gruppen und Kanälen, der von der GWDG bereitgestellt wird und für den kein weiteres Konto angelegt werden muss. Die Benutzung des Chats ist mit dem studentischen bzw. Mitarbeiter*innen-Account möglich.

Vorteil: Ein Messenger, den alle Universitätsmitglieder bereits haben.
Nachteil: Es kann bei zu vielen Personen schnell unorganisiert, chaotisch und anstrengend werden. Wie bei allen Messengerdiensten kann dies aber mit der nötigen Kommunikationsdisziplin weitestgehend verhindert werden.

Konzipieren, entwickeln und erstellen

GitLab
GitLab wird zur Quellcodeverwaltung und für kollaboratives Arbeiten benutzt. Es bietet To-Do-Listen und weitere Funktionen.

Vorteil: Die GWDG stellt der Dienst für alle Universitätsmitglieder bereit.
Nachteil: Für die effektive Nutzung sind Grundkenntnisse in der Nutzung von Git erforderlich.


ownCloud
Die ownCloud ist eine typische Cloud zum Ablegen, Verwalten und Bearbeiten von Dateien.

Vorteil: Ordner oder Dateien können einfach per Klick als Link geteilt werden.


OnlyOffice
OnlyOffice ist ein Teil von owncloud und bietet alle wichtigen Office-Funktionalitäten zum gemeinsamen (kollaborativen) Arbeiten (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen).


Pads/CodiMD
Um gemeinsam an Textdokumenten zu arbeiten, empfiehlt sich das GWDG Pad.

Vorteil: Es kann gleichzeitig von mehreren Personen an einem Dokument gearbeitet werden.
Nachteil: Pads sind nur so geheim wie ihr Link. Außerdem muss kurz die sehr einfache Syntax der Pads lernen.


ShareLaTeX
TeX ist eine Schriftsatz-Software. Wenn zusammen Dokumente mit schönem Satz erstellt werden sollen, ist ShareLaTeX der GWDG nützlich.

Vorteil: Man kann gemeinsam grafisch hochwertige Dokumente erstellen.
Nachteil: Man sollte vorher TeX anwenden können.


Virtuelle Server
Wir haben einige VMs vorbereitet, welche von Teams auf Anfrage genutzt werden können. Fragt dazu einfach im Chat nach.

Vorteil: Auf den Servern kann entwickelte Software getestet werden.
Nachteil: Der Einsatz erfordert grundlegende Kenntnisse über Serveradministation.

Information für Externe und Gäste

Wer kein Universitätsmitglied ist und beim Hackathon mitmachen will, sollte sich vor dem Hackathon einen GWDG-Gastaccount erstellen. Man kann sich hier registrieren und erhält dabei die eingeschränkten Rechte des limited-Accounts. Dabei sind nicht alle oben aufgeführten Funktionen enthalten. Auf Anfrage bei support@gwdg.de kann man allerdings auch Rechte für GitLab und sharelatex erhalten.

Wer sind die Ansprechpartner*innen?


AStA

Felix “Astarix” Schelle

  • Rocket.Chat (Funktionsaccount): digitales


Studentisches Forum Digitalisierung

Rene Rahrt

  • Rocket.Chat: renekevin.rahrt

Lorenz Glißmann

  • Rocket.Chat: lorenz.glimann

Merten Dahlkemper

  • Rocket.Chat: m.dahlkemper


Hinweise zum Datenschutz


Der Hackathon wird vom Hochschulforum Digitalisierung in Kooperation mit dem AStA der Universität Göttingen veranstaltet. Für hochschulexterne Websites und Dienste gelten die Datenschutzhinweise der externen Dienstleister sowie des Hochschulforums Digitalisierung. Für hochschulinterne Dienstleistungen gelten die Datenschutzbestimmungen der GWDG, der Universität Göttingen und des AStA der Universität Göttingen.

Zum Schutz der personenbezogenen Daten wird empfohlen, nur unbedingt notwendige Daten mitzuteilen und im Nachgang zum Hackathon zu löschen. Für externe Dienstleister sollte auf datenschutzfreundliche Einstellungen der Dienste geachtet werden.

Die Anmeldung zum Hackathon erfolgt über den Anbieter Eventbrite, deren Datenschutzhinweise hier eingesehen werden können. Die erfassten Daten werden an das Hochschulforum Digitalisierung weitergereicht. Personenbezogene Daten von Mitgliedern der Universität Göttingen werden schließlich an den AStA der Universität Göttingen weitergereicht und durch diesen für die Zwecke des Hackathons verarbeitet.

Zur Kommunikation während des Hackathons wird das Mattermost des Hochschulforums Digitalisierung genutzt. ür die Präsentation der Challenge-Ergebnisse wird die Plattform incom genutzt. Es gelten jeweils die Datenschutzhinweise des Hochschulforums Digitalisierung.