STUDIERENDENSCHAFT SOLIDARISIERT SICH MIT DEN MEDIZINSTUDIERENDEN ZU DEN BEDINGUNGEN DES PRAKTISCHEN JAHRES

Das Studierendenparlament der Georg-August-Universität Göttingen hat in seiner achten ordentlichen Sitzung des Studierendenparlaments vom 17.01.2019 gemäß §12 Abs. 1 der Organisationssatzung der Studierendenschaft der Georg-August-Universität Göttingen (OrgS) folgenden Beschluss gefasst:
Die Studierendenschaft solidarisiert sich mit den Medizinstudierenden in Deutschland und unterstützt deren Forderungen nach fairen Bedingungen im Praktischen Jahr des Medizinstudiums. Konkret soll eine fairere Vergütung, angeglichen an den BAföG-Höchstsatz, zur minimalen Existenzsicherung bei gleichzeitiger Vollzeitbeschäftigung eingeführt werden. In der Wochenarbeitszeit sollen zudem 4 Stunden als festgelegte Mindestlehrzeit zur Weiterbildung sowie 8 Stunden für das Selbststudium eingeplant werden. Weiterhin sollen den Studierenden im Praktischen Jahr Aufbewahrungsmöglichkeiten für Wertgegenstände, gestellte Arbeitskleidung sowie ein persönlicher Zugang zum Patientenverwaltungssystem bereitgestellt werden. Insbesondere muss eine gerechtere Regelung für den Krankheitsfall im Allgemeinen und in gesplittenen Tertialen im Besonderen gefunden werden. Die Studierendenschaft fordert den Vorstand der Universitätsmedizin dazu auf, die Forderungen der Fachschaft Medizin Göttingen und der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. umzusetzen und damit das Praktische Jahr für die Göttinger Studierenden gerechter zu gestalten.
Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.