Pressemeldung des Göttinger Literaturherbsts

Kooperation zwischen Georg-August-Universität und Göttinger Literaturherbst ermöglicht praxisnahes Studium

Eine vielversprechende Zusammenarbeit entsteht zurzeit zwischen dem Göttinger Literaturherbst und der Abteilung für Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen. Für Studierende im Master soll eine Erfahrungsmöglichkeit geschaffen werden, die einzigartig im Bereich des literaturwissenschaftlichen Studiums ist. Seit 2014 können die speziell geschaffenen Module Formen der Literaturrezeption, Literarische Veranstaltungen und Literaturmuseen und Literaturtourismus gewählt werden. Diese ermöglichen es den Studierenden, die nicht den klassischen Weg des Lehramts anstreben, praxisnah an Arbeitsfelder heranzutreten, welche für Literaturwissenschaftler in Frage kommen.
Der Literaturherbst bietet Göttinger Studierenden der Anglistik und Komparatistik die Möglichkeit, Einblicke in die Organisation und die Durchführung eines Literaturfestivals zu erhalten. Als besonders vielseitiges Festival, das vor allem hinsichtlich der Sachbuch- und Wissenschaftssparte ein Alleinstellungsmerkmal besitzt, ist der Literaturherbst weit über die Landesgrenzen bekannt. Mit seinen zahlreichen Kooperationspartnern im kulturellen Bereich kann Praktikanten zudem die Möglichkeit geboten werden, Literatur in ihren vielfältigsten Darstellungsformen, wie dem Theaterbetrieb oder dem Poetry Slam, zu erleben und mit zu organisieren.

Das 8 bis 12 wöchige Pflichtpraktikum soll den Studierenden einen Eindruck über den Bereich Literatur- und Kulturmanagement verschaffen.
Veranstalter und Lehrpersonal des Fachbereichs freuen sich über die Zusammenarbeit, die im August 2015 beginnt. Zum 25. Jubiläum des Göttinger Literaturherbstes soll das Praktikum auch zum Frühling 2016 angeboten werden.
Interessenten melden sich bitte bei Julia Kroll, der verantwortlichen Koordinatorin der Praxismodule der Abteilung für Anglistische Literatur- und Kulturwissenschaft (Email: julia.kroll@phil.uni-goettingen.de).

Internationale Händelfestspiele

Am kommenden Donnerstag, 14. Mai 2015, starten die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Bis zu 20.000 Besucher aus aller Welt werden zu den rund 100 Veranstaltungen erwartet. Und das Beste: Ab 15 Minuten vor Beginn gibt es für alle Events, auch für die Oper und große Stadthallenkonzerte, Last-Minute Tickets an der Abendkasse.

Auch für Studierende bietet das Festival etliche Highlights. Wann gibt es schon einmal einen Stummfilm zu Live Musik in der Kirche? Mit Nosferatu am 16. Mai um 22.30 Uhr in der St. Johannis Kirche lassen die Festspiele einen absoluten Kinoklassiker wieder auferstehen. Die Orgel spielt kein anderer als Laurence Cummings, der Künstlerische Leiter des Festivals. Wie bringt man den Messias, der eigentlich für um die hundert Sänger und Musiker gedacht ist, mit nur vier Leuten auf die Bühne? Die Antwort liefert das Ensemble Odd Size, das Händels berühmtestes Werk in seinem Konzert Messiah for 4 am 20. Mai um 21.00 Uhr in der musa auf höchst amüsante Weise „eindampft“. Was wären die Festspiele ohne ihre berühmten Nachtkonzerte: Am 21. Mai zeigt die begnadete Singersongwriterin Olivia Chaney um 22.15 Uhr im Jungen Theater wie cool Folk heute sein kann.

In diesem Sinne: Wir wünschen schöne Festspiele!

Weitere Informationen findet Ihr unter: www.haendel-festspiele.de