Deutschlandstipendium: Nur ein Tropfen auf den heissen Stein

Heute abend werden im Rahmen einer Zeremonie 136 Studierenden unserer Hochschule ihre Deutschlandstipendien verliehen. Wir beglückwünschen dabei selbstverständlich all jende, die erfolgreich darin waren und durch exzellente Noten und Engagement herausstechen!

Doch zugleich finden wir es höchst bedenklich, dass das Deutschlandstipendium weiterhin deutlich davon entfernt ist, die von der Politik vorgegebene Marke von 2 Prozent der Studierenden zu erreichen. Insbesondere deswegen, weil die Quote an Studierenden zumindest an unserer Hochschule stagniert.

Während es im letzten Jahr bei etwa 28.000 Studierenden 128 profititerten, so sind es nun bei über 30.000 Studierenden 136 Personen. Damit ist die tatsächliche Empfangsquote sogar minimal gefallen. Insofern sind die Jubelbotschaften des Präsidiums gerade aufgrund der hohen Verwaltungskosten mit Vorsicht zu genießen.

http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=5365

Präsidentin Beisiegel steht weitere Amtszeit bevor

Bereits durch den Ausschreibungsverzicht während der letzten Senatssitzung zeichnete es sich ab, nun ist es amtlich: Senat und Stiftungsrat haben heute beide beschlossen Frau Präsidentin Beisiegel erneut zu wählen. Somit wird sie eine weitere achtjährige Amtszeit am 1. Januar 2017 beginnen.

Wir als Studierendenschaft beglückwünschen Sie zu Ihrer Wahl und hoffen auf weiterhin produktive Zusammenarbeit im Angesicht der anstehenden Herausforderungen der Exzellenzinitiative!

Neue Vizepräsidentin für den Bereich Studium und Lehre

Präsidium der UniversitätGestern hat der Senat der Universität eine neue Vizepräsidentin für den für uns zentralen Bereich Studium und Lehre gewählt. Es handelt sich dabei um die Soziologin Andrea Bührmann. Sie tritt die Nachfolge der scheidenden Vizepräsidentin Ruth Florack zum 1. Oktober diesen Jahres an.

Ihr stehen große Aufgaben ins Haus: Unter anderem liegt es an ihr, die Strukturen der Universität an die neuen Rahmenbedingungen des gerade in der Überarbeitung befindlichen niedersächsischen Hochschulgesetzes anzupassen. Außerdem leitet sie ab dem Wintersemester einen der großen Verwaltungsbereiche der Universität. 

Und auch wir haben Wünsche an Sie: Die Studierendenschaft muss als Partner wahrgenommen werden. Wesentliche, vor allem finanzielle Entscheidungen dürfen nicht hinter verschlossenen Türen gefällt werden, sondern müssen gleichberechtigt im Vorfeld diskutiert werden. Sie muss sich dafür einsetzen, dass sich die Verwaltung der Universität als Dienstleister für alle (!) Angehörigen der Universität versteht. Frau Bührmann darf abschließend auch nicht davor zurückschrecken, unpopuläre Wünsche und Entscheidungen der Studierendenschaft an das Präsidium heranzutragen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit sowie das Kennenlernen der neuen Vizepräsidentin, sind gespannt, was sie an frischem Wind bringen wird, und wünschen ihr viel Erfolg in ihrem anspruchsvollen Amt.