AStA trifft sich mit der Bundesbildungsministerin

Mittwoch und Donnerstag dieser Woche, 9.-10. September, sind Vertreter des AStA nach Berlin gekommen, um dort Eure Interessen auch auf Bundesebene zu vertreten. Rund eine Stunde nahm sich dabei die Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, um mit uns zu sprechen. Darüber hinaus konnten wir mit dem Göttinger Physiker und Mitglied des Bildungsausschusses des Deutschen Bundestags Stephan Albani sowie dem Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler MdB diskutieren. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, um der Plenardebatte über den Etatplan Bildung und Forschung zu lauschen und mehr über den neuen Schwerpunkt „Digitalisierung von Bildung“ zu erfahren.

Wir machten uns in den Gesprächen unter anderem dafür stark, erstens endlich eine ernsthafte Reform des BAFöG auf den Weg zu bringen. Zweitens dürfen Fachhochschulen nicht auf Kosten der Universitäten verstärkt und Unterschiede nivelliert werden, sondern ihnen allein das Promotionsrecht zu belassen. Drittens muss die Exzellenzinitiative überdacht werden, Lehre stärker berücksichtigt und weniger Projekte besser gefördert werden. Viertens haben wir Lösungsvorschläge für das Problem hoher Studienabbrecherzahlen diskutiert und dabei insbesondere die bessere Vermittlung von Abbrechern in Lehrberufe wie im Switch Die Full-Service-Agentur für Studienabbrecher-Pilotprojekt angemahnt. Fünftens und abschließend brachten wir unseren Wunsch nach einem Dachverband der Studierendenschaften zum Ausdruck, der sich allein mit studentischen Themen befasst und nicht in Diskussionen über andere Themen verliert.