Verleihung des niedersächsischen Wissenschaftspreises

Heute abend haben gleich mehrere Angehörige der Universität Göttingen den niedersächsischen Wissenschaftspreis aus den Händen der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić erhalten.

Unter ihnen befindet sich der Göttinger Forstwirt und Nachwuchsforscher Prof. Holger Kreft und gleich 5 Studierende. Zum einen der Physikstudent Thomas Kotzott, der für sein Engagement in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung sowie sein Engagement für andere Studierende ausgezeichnet wurde. Und zum anderen wurde eine Gruppe von 4 Studierenden (Franziska Ellen Dorn, Tabea Lakemann, Felix Möller und Mathis Richtmann) ausgezeichnet, die sich kritisch mit der ökonomischen Lehrmeinung auseinandersetzten und eigenverantwortlich Lehrkonzepte erarbeiteten.

Wir gratulieren allen Göttinger Preisträgerinnen und Preisträgern und freuen uns über die Kreativität unserer Komilitoninnen und Komilitonen! Einmal mehr zeigt sich dadurch, auf welch starken Fundamenten die Göttinger Studierendenschaft fußt.

11 Mio Euro für marode Lehrgebäude

11 Mio. Euro für marode Lehrgebäude in Göttingen

11 Mio Euro für marode LehrgebäudeIst es bald vorbei mit modernden Toiletten und maroden Seminarräumen? Zumindest für einen Teil unserer Universität scheint das zu gelten. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat heute bekannt gegeben 114 Mio. Euro in die Infrastruktur der niedersächsischen Hochschulen stecken zu wollen. Alleine 11 Mio. Euro davon fließen an die Georg-August-Universität.

Von diesen 11 Mio. Euro profitieren zwei Institute ganz besonders: Erstens das Ethnologische Institut an der Stadthalle, das grundlegend saniert wird; Fassade und Innenleben werden saniert. Zum zweiten die Agrarfakultät, deren 60 Jahre alter „Stammsitz“ in der v.-Siebold-Str. 4-8 endlich zeitgemäß renoviert werden soll. Die Technik der dort befindlichen Hörsäle sowie deren Bestuhlung wird modernen Standards angepasst.

Darüber hinaus will die HAWK in Göttingen 6 Mio. Euro in die Errichtung eines modernen Gesundheitscampus für die Fachbereiche Gesundheit und Medizintechnik investieren.

Wir freuen uns schon auf die Ergebnisse und hoffen auf möglichst geringe Einschränkungen durch die Umbauprozesse.

Wissenschaftsministerin informiert sich über studentisch organisierte Sprachkurse

Gestern besuchte die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić im Rahmen ihrer Sommerreise unsere Universität. Hierbei legte sie ihren Schwerpunkt auf die Integration von Flüchtlingen an unserer Hochschule.

Besonders wichtig für sie war das Pilotprojekt „Studierende unterstützen Flüchtlinge beim Spracherwerb“ das von der Abteilung für Interkulturelle Germanistik betreut und vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium finanziert wird. Mitentwickelt wurde dieses Konzept von studentischer Seite im Senat.

Doch nicht allein die Idee ist studentischer Natur, sondern sogar die Umsetzung: Die Initiative ConquerBabel betreut die Sprachausbildung intensiv mit und unterstützt durch Dolmetschertätigkeiten im Alltag.

http://rtlnord.de/nachrichten/wissenschaftsministerin-auf-niedersachsen-reise.html

Streit um Stiftungsrat

Wie das Göttinger Tageblatt erfahren haben will, ging die Wahl der neuen Mitglieder im höchsten Aufsichtsgremium der Universität, dem Stiftungsrat doch nicht so glatt ab, wie vermutet. Ein Kandidat soll durch das Wissenschaftsministerium verhindert worden sein.
Eine Erklärung des gesamten Senats auf Initiative der studentischen Vertreter griff das niedersächsische Wissenschaftsministerium scharf an und verurteilte den Eingriff in die Hochschulautonomie. Um die Personen nicht zu beschädigen seien sie jedoch trotzdem gewählt worden.

Weitere Infos: http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Senat-der-Universitaet-Goettingen-kritisiert-Personalvorgabe