Pressemitteilung: Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes verabschiedet

Heute passierte die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes auch den Bundesrat, nachdem es noch vor Weihnachten den Bundestag passiert hatte. Damit steht diesem Gesetz nichts mehr im Wege. Es soll die Karriereperspektiven in der Wissenschaft verstetigen und erleichtern.

Die wichtigsten Neuerungen der Novelle sind laut Informationen des BMBF folgende:
„- Keine unsachgemäßen Kurzbefristungen mehr: Die Befristungsdauer muss künftig der angestrebten Qualifizierung angemessen sein, bei der Befristung wegen Drittmittelfinanzierung soll sie sich an dem bewilligten Projektzeitraum orientieren.
– Sachgrundlose Befristung wird es künftig nur geben, wenn die befristete Beschäftigung zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung erfolgt. Arbeitsverträge von nicht-wissenschaftlichem Personal können nicht mehr auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wegen Drittmittelfinanzierung befristet werden.
– Studienbegleitende Hilfstätigkeiten im Wissenschaftsbetrieb – sowohl während des Bachelor – als auch während des Masterstudiums – bleiben ohne Anrechnung auf den Befristungsrahmen für die sachgrundlose Qualifizierungsbefristung. Das wird jetzt klar geregelt. Auch das Anliegen des Bundesrats wurde dabei aufgegriffen und für die studienbegleitenden Beschäftigungsverhältnisse ein Befristungszeitraum von sechs Jahren vorgesehen.“

Ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Heute hat das Bundeskabinett einen neuen Entwurf für das Wissenschaftszeitvertragsgesetz verabschiedet. Damit soll Wissenschaftlern die Karriere planbarer gemacht werden. Was sich konkret ändern soll könnt ihr hier nachlesen: Insbesondere für all diejeniger, die selbst eine Promotion anstreben ist das sicher interessant.

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/zeitvertraege-das-aendert-sich-fuer-doktoranden-und-nachwuchsforscher-a-1049341.html