Rückerstattung

Auch in diesem Semester gibt es wieder die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen die Beiträge für die Semestertickets (Bahn, Bus und Kultur) rückerstatten zu lassen. Die Tickets kannst Du trotzdem weiter nutzen! Leider können Anträge nur bis zur Erschöpfung des Topfes bewilligt werden. Die entsprechenden Ordnungen (BeitrO, LeMSHO) findest Du hier.
Die Anträge findest Du hier und im AStA-Gebäude, Goßlerstr. 16a. Außerdem findest Du bei den Anträgen auch beispielhafte Einkommenserklärungen zum Download.

Generell sind zwei Typen der Semesterticketrückerstattung zu unterscheiden. Zum einen gibt es die Rückerstattung für Studierende mit einem Schwerbehindertenausweis, einer Bahncard 100 oder einer Doppelimmatrikulation (Typ A). Zum anderen gibt es die Rückerstattung für sogenannte Härtefälle (Typ B).

Weitere Infos bekommst Du zu unseren Sprechzeiten im Sozialreferat. Schau einfach vorbei!

Achtung
Nur vollständige und fristgerechte Anträge können berücksichtigt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht!

 

Erstattung für Bus und Bahn (Typ A)


Aufgrund der Verträge mit den Bahn- und Busgesellschaften ergibt sich die Möglichkeit einer Erstattung der Beiträge für das Bahn- und Busticket. In der Beitragsordnung ist die Erstattung wie folgt geregelt:

  • Erstattung der Tickets Bahn und Bus für Studierende, welche nach dem Schwerbehindertengesetz einen Anspruch auf unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personennahverkehr haben
  • Teilweise Erstattung der Tickets für Studierende mit einer BahnCard 100
  • Teilweise Erstattung der Tickets für Studierende, welche an einer weiteren niedersächsischen Hochschule immatrikuliert sind und dort ebenfalls ein Ticket erwerben müssen

Antragsfrist für die Erstattung nach der Beitragsordnung ist für das Sommersemester 2017 der 14.07.2017. Die Anträge findest du hier und im AStA-Gebäude, Goßlerstr. 16a.

 

Erstattung für sogenannte „Härtefälle“ (Typ B)


Die „Ordnung über Leistungen zur Milderung durch die Semestertickets verursachter finanzieller Härten“ (LeMSHO) regelt die Erstattung aus finanziellen Gründen. Dabei wird im Haushalt der Studierendenschaft jährlich ein Topf zur Verfügung gestellt. Nach der Antragsfrist werden alle Anträge nach ihrer Differenz zur Einkommensgrenze gereiht, eine Kommission aus Studierenden entscheidet schließlich im Rahmen der Ordnung über die Vergabe der Mittel. Die genauen Regelungen zur Vergabe findest du hier (LeMSHO).

Einkommensgrenze

  • Dein monatliches Einkommen liegt unter 451€ und Du wohnst bei Deinen Eltern
  • Dein monatliches Einkommen liegt unter 649€ und Du wohnst nicht bei Deinen Eltern

Sondertatbestände – Anhebung der Einkommensgrenze

  • Für besonders notwendige Aufwendungen kannst Du Sondertatbestände in Höhe von bis zu 50€ pro Monat geltend machen, insbesondere wenn Du schwanger, alleinerziehend oder chronisch krank bist
  • Wenn Du nicht familienversichert bist, können Deine Kosten für die Kranken- und Pflegeversicherung ebenfalls als notwendige Aufwendung gelten
  • Du befindest Dich im Auslandssemester und Dein monatliches Einkommen liegt unter dem Auslands-BAföG-Satz des Landes

Kinderfreibetrag

  • Pauschal 520€ pro Kind (unter 18 Jahre), abzüglich des eigenen (nicht für das eigene Kind bezogene) Kindergeldes

Regelungen für Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften

  • Wenn Du verheiratet bist oder Dich in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft befindest, wird für den Antrag die Hälfte der Summe eurer beider Einkommen berücksichtigt

Antragsfrist für die Erstattung nach der LeMSHO ist im Wintersemester der 15. Januar, im Sommersemester der 30. Juni. Die Anträge findest Du hier und im AStA-Gebäude, Goßlerstr. 16a. Außerdem findest Du bei den Anträgen auch beispielhafte Einkommenserklärungen zum Download.

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