Referat für Klimakrise & Nachhaltigkeit

Das Referat für Klimakrise & Nachhaltigkeit wird geführt von Merle Kleineberg.

Als Referat für Klimakrise & Nachhaltigkeit setzen wir uns für eine klimaneutrale, feministische und diskriminierungsfreie Universität ein und bearbeiten vor allem die Themenkomplexe Umwelt- und Klimaschutz.

Unseren Gestaltungsspielraum betrachten wir auf zwei Ebenen. Zum einen sehen wir insbesondere Universität und angehörige Institutionen in der Verantwortung, Nachhaltigkeit in ihre Organisationskultur zu integrieren. Daher suchen wir aktiv das Gespräch mit den jeweiligen Vertreter*innen der Akteure an der Universität, wie beispielsweise das Gebäudemanagement und Studierendenwerk, um Themen der baulichen, strukturellen und ernährungsspezifischen Verbesserungen anzugehen und bringen studentische und kritische Perspektiven in Komissionen ein.
Zum anderen möchten wir Veranstaltungen an unsere Universität holen, Studierende informieren und umweltschonende Verhaltensweisen aufzeigen. Dabei ist uns wichtig von individueller Konsumkritik wegzuweisen und klar zu machen, dass es einen Systemwandel braucht. Dazu organisieren wir diverse Veranstaltungsformate, wie Vorträge, Workshops, Kleidertausch-Partys und Filmabende. AStA-Fahrradwerkstatt oder AStA-Garten stellen zudem Raum zum Erlernen und Austausch. Weiterhin kooperieren wir mit engagierten (Hochschul-)Gruppen und unterstützen diese bei der Durchführung und Bewerbung eigener Veranstaltungen.

Falls ihr Ideen, Anregungen oder auch Fragen an uns habt, könnt ihr uns jederzeit per Mail erreichen.

 

Aktuelle Veranstaltungen:

Die Klimakrise ist in aller Munde und ihre katastrophalen Folgen sind dank der Klimabewegung mittlerweile den meisten bekannt. Die Antworten der Regierungen sind falsche Versprechen und das Vertrösten auf vermeintliche Lösungen.
Doch warum handeln die Staaten nicht? Und ist der grüne Kapitalismus wirklich eine Lösung? Im ersten Teil unserer Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit diesen Fragen und dem Zusammenhang von Kapitalismus und Klimakrise beschäftigen.
Mark Fisher schrieb den berühmten Satz: “Es ist einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen, als das Ende des Kapitalismus.”
Daher wollen wir im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe genau das verusuchen und uns mit Utopien auseinandersetzen. Wie können wir uns “das gute Leben für alle” überhaupt vorstellen?

Veranstaltungen:

11.12.23 Gruppen gegen Kapital und Nation “Klimapolitik im Kapitalismus: mit Volldampf in die Klimakrise!”
Ein Vortrag über das Verhältnis von staatlicher Politik und Ökonomie in Bezug auf die Klimakrise

10.01.24 Valeria Bruschi “Ist grüner Kapitalismus möglich? – Zum Zusammenhang von Kapitalismus und Klimakrise”
Ein Vortrag über Kapitalismus, Wachstumszwang und die Klimakrise

18.01. Direction F: “Auf den Trümmern das Paradies? Linke Kämpfe zwischen Bilderverbot und Alternativlosigkeit.”
Ein Vortrag, der sich mit den Alternativen zum Kapitalismus beschäftigt

22.01.24 Redical M “…das einfache, das schwer zu machen ist”
Ein Workshop über Utopie und die Idee vom antiautoritären Kommunismus

Vergangene Veranstaltungen:

GASKRISE, KLIMAKRISE, WIRTSCHAFTSKRISE – WARUM WIR ENDLICH ANFANGEN MÜSSEN ÜBER GERECHTIGKEIT ZU REDEN

Gaskrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise.
Im Moment werden wir alle mit immer mehr Krisen konfrontiert.

Wiederkehrende Hitzewellen im Sommer und im Winter die Angst, nicht genug heizen zu können. Gleichzeitig treffen uns Wirtschaftskrise und Inflation unmittelbar und direkt.
Es wird Zeit diese Krisen nicht mehr isoliert voneinander zu betrachten, sondern die Zusammenhänge hervorzuheben und sie kritisch zu hinterfragen.

Dabei spielen Machtverhältnisse eine zentrale Rolle. Nicht nur die Betroffenheit von diesen Krisen ist innerhalb der Bevölkerung national, aber auch global, ungleich verteilt, sondern auch wer von ihnen profitiert. Deshalb müssen wir endlich über Gerechtigkeitsfragen sprechen, wenn wir anfangen wollen die Krisen zu überwinden.

In der Vortragsreihe des Referats für Klimagerechtigkeit werden deswegen verschiedene Aspekte von Macht und Gerechtigkeit im Kontext der globalen Krisen beleuchtet. Von Mitte Dezember bis Anfang Februar wird es fünf Vorträge zu den Themenschwerpunkten Kolonialismus, Kapitalismus als Beschleuniger der Klimakrise, Geschlechterverhältnisse, und neokoloniale Kontinuitäten der Gasförderung geben.

Dazu haben wir auch direkt betroffene Personen aus dem globalen Süden eingeladen, um über ihre Kämpfe für Klimagerechtigkeit vor Ort zu berichten und darüber, wie sie hier im Exil weiterhin gegen Umweltverbrechen arbeiten.