Saisionkalender Galerie:

Sustainable Saturday:

1.) Auf Wein mit Naturkorken achten 🍷

→ Naturkorken werden aus der Korkeiche gewonnen, einem Baum, der sich schälen lässt, ohne gefällt werden zu müssen. Aus der Rinde einer einzigen Korkeiche können nach jeder Ernte rund 3.000 Naturkorken hergestellt werden. Ihre Wälder im westlichen Mittelmeerraum sind bedroht, da zunehmend Glas- und Plastikverschlüsse genutzt werden. Durch das weitere Bewirtschaften und den Erhalt dieser Wälder rettet ihr die unter anderem die Lebensräume des Pardelluchs, einer Luchsart die sich gerne in diese zurückzieht.
Weintrinken mit gutem Gewissen also.

 


2.) Eigene Trinkflasche

→ Der Klassiker. Als umweltfreundliche Alternative zu Einwegflaschen aus dem Supermarkt eingesetzt, vermeidet ihr mit jedem Refill nicht nur ca. 25g unnötigen Plastikmüll und ¼ kg Kohlenstoffdioxid, sondern spart auch noch Geld. Achtet aber darauf dass sie BPA- frei ist oder noch besser aus Glas.Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, es wird sogar strenger kontrolliert als sein Pendant aus der Flasche.

Durch die hervorragende Wasserqualität ist es daher möglich sie an jedem nicht gegenteilig gekennzeichneten Wasserhahn zu befüllen.
Wenn ihr der Wasserqualität in der Räumen der Universität noch nicht ganz vertraut, wartet es ab, wir haben da was kleines in der Planung 😉

 


 

3.) Bienen retten! 🐝

→ Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen gedeihen nur, wenn sie durch Bienen bestäubt werden. Was können wir also tun? Wir können beim Kauf von Honig darauf achten, dass er regional ist und fair produziert wurde. Einen Löffel Honig, dass schafft eine Biene in ihrem ganzen Leben. Also genießen wir diesen, wenn wir ihn in Tee oder auch Milch rühren.
Falls ihr einen Garten habt, sät bienenfreundliche Wildblumen aus oder stellt ein Bienenhäuschen auf. Achtet beim Kauf von Obst darauf, dass es frei von Pestiziden ist, denn diese machen den Bienen das Leben wirklich schwer.
In einigen Wohnheimen gibt es sogar Bienen-Tutorien, welche eigene Völker halten und den produzierten Honig an die Mitbewohner verkaufen.


4.) Plastikmüll vermeiden

→Wir alle haben gelesen, dass nun sogar in der Arktis Mikroplastik im Schnee gefunden wurde.
Wie können wir also etwas tun? Kleine Schritte bedeuten die Welt, also warum schaut Ihr nicht ab jetzt auf Eure Dusch-Gels oder Peelings, ob dort Mikroplastik enthalten ist?

Achtet bitte weiterhin darauf, Plastikmüll in jeglicher Form zu vermeiden, sei es, dass eben der Salat nicht in der Plastiktüte gekauft wird oder eben kein neues Peeling mit Mikroplastik. Auch einen eigenen Einkaufsbeutel mitzunehmen hilft der Umwelt, da Ihr nicht in jedem Geschäft eine neue Plastiktüte kaufen müsst.

 


 

5.) Recyceln

→ Jeder von uns produziert täglich Müll. Seien es #Plastikverpackungen, Essensreste oder Papiere die wir nicht mehr brauchen. Aber was passiert eigentlich mit unserem Müll? Je besser wir ihn von Beginn an trennen, desto besser kann man ihn wiederverwerten. Glasflaschen also bitte nicht in den Restmüll werfen, sondern in die in der Stadt verteilten, für ihn vorgesehenen Container. Ebenso einfach geht es mit Papier, solltet ihr keine Papiertonne (Blaue Tonne) für euer Haus haben.
Pfandflaschen stellt ihr in den Städten am besten neben den Mülleimer (PFAND GEHÖRT DANEBEN), sodass diese wieder ihrem dem Pfandkreislauf zugeführt werden können. Gelbe Säcke könnt ihr euch beispielsweise im Rathaus abholen und damit dafür sorgen, dass viel Plastikmüll nicht in den Restmüll gelangt. Dieser wird nämlich immer noch zu großen Teilen verbrannt und kann nicht ausreichend vorab sortiert werden.


6.) Wasser einsparen

→ Jeden Tag verbrauchen wir im Schnitt 121 Liter Wasser. Und das als Einzelperson. Wir brauchen Wasser zum #Kochen#Duschen oder #Wäschewaschen. Unser Wasserverbrauch ist aber eigentlich noch viel höher, da jedes Produkt dass wir kaufen und konsumieren einen virtuellen Wasserverbrauch hat. Ein einfaches Baumwollshirt hat einen Wasserverbrauch von 2000 Liter Wasser. Für ein Kilogramm Avocado werden unglaubliche 1000 Liter benötigt und das in Ländern, in denen eh schon eine schlechte Wasserversorgung der Fall ist. Für ein Kilogramm Kartoffeln dagegen werden nur 250 Liter verwendet.
Täglich verbraucht jeder Einzelne von uns also sogar bis zu 4000 Liter Wasser. Wie wäre es also, wenn wir versuchten, besonders unseren virtuellen Wasserverbrauch zu reduzieren?
In den Kommentaren findet Ihr einige Links zu Artikeln, die Euch helfen! 


 

 

 

Bei Fragen, Anregungen und Ideen erreicht Ihr uns unter nachhaltigkeit@asta.uni-goettingen.de