Herzlich willkommen auf der Seite des Sozialreferates!

Das Sozialreferat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) wird von Hauke Bruns geführt.

Wir sind dazu da, euch bei allen sozialen Fragen, die während eures Studium aufkommen, zu helfen. Auf unserer Homepage, in unseren Sprechstunden und per Mail informieren wir euch rund um die Themen:

In unseren Büros findet ihr zudem Informationsmaterial und Broschüren zu den verschiedenen Themenbereichen.
Wir sind im AStA-Gebäude und am Nordcampus (hinter der coffeebar ins grüne) zu finden.

Barrierefreier Zugang

Weitere Kontaktmöglichkeiten, Sprechzeiten und Adressen findet ihr hier.

Informationen des Sozialreferats zur Corona-Krise
Im Folgendem findet ihr einige Informationen, Hinweise und Links zum Themenkomplex Studienfinanzierung, Arbeiten, Sozialleistungen etc. zusammengefasst hinsichtlich der Frage, was sich durch Corona ändert. Außerdem findet ihr eine Liste mit Beratungsstellen und Hilfsangeboten, falls ihr euch in einer Belastungssituation befindet. Kein Anspruch auf Vollständigkeit!
Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit unter soziales@asta.uni-goettingen.de bei mir melden!

Notfallfonds des Studentenwerks
Das Studentenwerk hat einen Fonds eingerichtet. Studierende, die wegen Corona ihren Nebenjob verloren haben, können eine Soforthilfe von 500 Euro bekommen. Meldet euch dafür beim Studentenwerk per Mail.

Bafög und Stipendien

Das Bundesbildungsministerium hat klargestellt, dass sich durch Corona keine Nachteile für BAföG-Empfänger*innen ergeben sollen. Dies gilt insbesondere auch für zu spät eingereichte Nachweise:

„Das Bundesministerium hat gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist. Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird.
Die zuständigen Landesbehörden wurden daher angewiesen, alle bereits bewilligten Leistungen nach dem BAföG vorläufig weiter zu gewähren, wenn die Aufnahme oder Fortsetzung der Ausbildung vorübergehend unmöglich ist, weil Schulen oder Hochschulen geschlossen werden oder der Beginn des Sommersemesters 2020 verschoben wird.“

Tipp: Wenn eure Eltern durch Corona weniger verdienen, kann sich ein neuer BAföG-Antrag lohnen (wenn ihr bislang nichts bekommen habt) oder ihr stellt einen Aktualisierungsantrag (wenn ihr schon BAföG bekommt) und bekommt evtl. mehr.
Für Stipendien der Begabtenförderungswerke gelten die Regelungen entsprechend.

Die Einzelheiten dazu findet ihr hier.

Bei spezifischen Fragen zu eurer individuellen Situation wendet ihr euch am besten ans Studentenwerk.

Einige gute Informationen finden sich auch beim RefRat der HU Berlin.

Kinderzuschlag
Familien mit geringem Einkommen können den Kinderzuschlag (KiZ) von 185 Euro pro Monat beantragen. Dafür war bislang das durchschnittliche Einkommen der letzten sechs Monate ausschlaggebend. Im Rahmen der Corona-Krise plant die Bundesregierung einen Notfall-KiZ:

„Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten. Es kann sich also lohnen, ab dem 1. April einen Antrag zu stellen, wenn Sie bereits im März erhebliche Verdienstausfälle hatten.“

Weitere Infos und Antragstellung hier.

Kurzarbeitergeld
Rückwirkend zum 01.03. hat der Gesetzgeber die Regelungen zum Kurzarbeitergeld geändert. Dieses wird durch die Arbeitgeberin beantragt und beträgt 60 Prozent (67 Prozent für Eltern) des Nettogehalts, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. In den Genuss von Kurzarbeitergeld kommen in der Regel jedoch nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Dem gekündigten Minijobber bringt es leider nichts.

Weitere Infos dazu hier.

Wohngeld
Wohngeld wird für Studierende nur gezahlt, wenn diese dem Grunde nach keinen Anspruch auf BAföG haben, also z.B. in einem nicht förderungsfähigen Zweitstudium studiert.
Eine Antragsstellung macht daher auch in Zeiten von Corona für die meisten Studierenden keinen Sinn.

Wohnungskündigung wegen Zahlungsrückstand
Normalerweise kann eure Vermieterin euch kündigen, wenn ihr mit der Miete im Rückstand seid. Für den Zeitraum vom 01.04 bis 30.06. wurde dies nun eingeschränkt. Wenn ihr nachweisen könnt, dass ihr durch Corona einen Verdienstausfall habt und deshlab keine Miete zahlen könnt, darf euch nicht gekündigt werden. Die Miete müsst ihr jedoch trotzdem zahlen, nur eben später. Wenn ihr z.B. wegen eines Jobausfalls aktuell Probleme habt, eure Miete zu zahlen, nehmt als Erstes Kontakt zu eurem Vermieter auf. Ansonsten wendet ihr euch am besten an den Mieterbund.

Weitere Infos und sinnvolle FAQs:

Deutsches Studentenwerk: https://www.studentenwerke.de/de/content/corona-faqs-der-studenten-und

fzs – freier zusammenschluss von student*innenschaften: https://www.fzs.de/

Telegramm-Channel mit Infos zu Corona: https://t.me/CoronaStudiumDeutschland

Telegramm-Channel des AStA Göttingen: https://t.me/astaunigoe

Beratungs- und Hilfsangebote:

Studentenwerk Göttingen
der Sozialdienst, die Psycho-Soziale Beratung (PSB) etc. sind weiter telefonisch und per Mail erreichbar: https://www.studentenwerk-goettingen.de/aktuelles/aktuelles-serviceangebot-217.html

Telefonische Angebote:

Unter folgenden Telefonnummern findet ihr in Krisensituationen ohne Terminvereinbarung Unterstützung:

Rund um die Uhr erreichbar:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016 (kostenfrei)
Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 40 020 (kostenfrei)
Drogen & Sucht Hotline: 01805 313031 (kostenpflichtig. 0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)
Evangelische/katholische Telefonseelsorge: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222, 116 123 (kostenfrei)
Muslimische Seelsorge Telefon: 030 44 35 09 821 (lediglich Verbindungskosten)

Sprechstundenbetrieb:
Corona-Krisentelefon für die psychischen Folgen der Corona-Pandemie des Zentrums für Psychotherapie der Uni Frankfurt: 069 798 46666 (lediglich Verbindungskosten, ab 30.03.2020)
• Für die Allgemeinheit: Mo-Fr 15-21 Uhr, Sa/So 16-20 Uhr; Für Kinder, Jugendliche und Eltern: Mo-Fr 9-14 Uhr

Nightlines Zuhör- und Informationstelefon von Studierenden für Studierende: Telefonnummern und Erreichbarkeit hier
Kinder- und Jugendtelefon „NummerGegenKummer“: 116 111 (kostenfrei, Mo-Sa 14-20 Uhr)
Elterntelefon: 0800 111 0 550 (für Eltern in Belastungssituationen, kostenfrei, Mo-Fr 9-11 Uhr, Di/Do 17-19 Uhr)
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530 (kostenfrei, Mo/Mi/Fr 9-14 Uhr, Di/Do 15-20 Uhr)
Infotelefon Depression: 0800 33 44 533 (kostenfrei, Mo/Di/Do 13–17 Uhr, Mi/Fr: 08:30–12:30 Uhr)
Infotelefon zu Essstörungen: 02 21 89 20 31 (lediglich Verbindungskosten, Mo-Do 10-22 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr)
Vertrauenstelefon „Jüdische Hotline”: 0211 4698520, 0211 4698521 (lediglich Verbindungskosten, Mo–Fr 10–18 Uhr, So 13–16)

Online-Angebote:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
• Chat-Beratung, Mailberatung, Beratung in Gebärdensprache, Angebote in Leichter Sprache

Hilfetelefon Schwangere in Not
• Mailberatung, Chatberatung (nach Terminvereinbarung)

Drogen- und Suchthilfe
• Lokale Anlaufstellen: http://www.suchthilfeverzeichnis.de
• Betreuter Chat (Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe): https://www.suchtchat.de (jeden Tag 19-21 Uhr)
• Beratungschat der katholischen Suchthilfe (Caritas): https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/suchtberatung/
• Kinder- und Jugendtelefon „NummerGegenKummer“: https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html#log_in

• Anlaufstellen für queere Menschen:https://www.regenbogenportal.de/filternavigation/?contenttype=locations
• Evangelische/katholische Telefonseelsorge: https://online.telefonseelsorge.de

Angebote bei psychischen Belastungen (kein Therapieersatz!):
Moodgym: https://moodgym.de
iFightDepression: Anmeldung per Mail über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe (für sechs Wochen ohne therapeutische Begleitung zugänglich): https://www.deutsche-depressionshilfe.de/unsereangebote/fuer-betroffene-und-angehoerige/ifightdepression-tool
• Diverse Trainings für Studierende, sofern man sich nicht in einer akuten Krise befindet: https://www.studicare.com
• Zertifizierte psychologische Online Berater*innen: https://www.bdpverband.de/profession/zertifizierungen/anbieter-onlineberatung/anbieter-psychologischer-online-beratung.html
• Onlineberatung der Deutschen Angsthilfe: https://www.angstselbsthilfe.de/dash/beratung-online/